Für welche Organe könnte Petrophaga lorioti vielleicht therapeutisch eingesetzt werden?

a) Leber
b) Magen
c) Niere
d) Galle

Antwort:

In der Niere und der Galle können sich Steinchen entwickeln, die Petrophaga lorioti - die Steinlaus - zernagen könnte.

Erklärung:

Petrophaga lorioti, die Gemeine Steinlaus, besteht aus zahlreichen Unterarten, von denen sich die Nieren- und die Gallen-Steinlaus womöglich gesundheitsfördernd auf den Zustand des betreffenden Organs auswirken könnte, indem sie die dortigen kristallinen Ablagerungen zerkleinert.

Das von Victor von Bülow entdeckte, zur Familie der Lapivora gehörende possierliche einheimische Nagetier wurde erstmals 1983 in der 255. Auflage des medizinischen Nachschlagewerks Pschyrembel beschrieben. Als die Herausgeber das Tierchen in den folgenden Auflagen herausnahmen, gab es heftige Proteste von Seiten der Nutzer. Seit der 258. Auflage ist sie nun wieder vertreten.

Wer mag, kann die Steinlaus auch im Dortmunder Zoo besuchen: Dort wurde für die bedrohte Art ein eigenes Gehege eingerichtet.