In Deutschland regnet es jährlich im Schnitt 750 Liter pro Quadratmeter, im Nordosten Indiens hingegen bis zu:

a) 0 l/m2
b) 242 l/m2
c) 1870 l/m2
d) 26 461 l/m2

Antwort:

In der Zeit vom 1. August 1860 bis 31. Juli 1861 wurden in Cherrapunji 26 461 Liter pro Quadratmeter Niederschlag gemessen.

Erklärung:

Und da jeder Liter pro Quadratmeter einer Niederschlagshöhe von einem Millimeter entspricht, könnte man im Nordosten Indiens innerhalb eines Jahres über 26 Meter tiefe Schwimmbecken füllen. In Deutschland liegt der absolute Rekord bei "nur" 3499 Litern pro Quadratmeter Niederschlag: So viel regnete es im Jahr 1944 am Purtschellerhaus bei Berchtesgaden.

Im Durchschnitt fallen in Deutschland jedoch nur 750 Liter pro Quadratmeter, im thüringischen Straßfurt waren es im Jahr 1911 sogar nur 242 Liter pro Quadratmeter - was allenfalls reichte, um ein Fußbad zu füllen.

Das ist weniger als ein Achtel dessen, was die Wolken im Jahr 1952 über die Insel Cilaos im Indischen Ozean schütteten - und zwar an nur einem einzigen Märztag. Binnen 24 Stunden regnete es dort 1870 Liter pro Quadratmeter.

Ganz und gar kein Urlaubsparadies ist auch Campell Island im Südpazifik. Nirgendwo sonst auf der Welt ist der Regenschirm so sinnvoll, denn nirgendwo gibt es mehr Regentage als hier: Zwischen 1941 und 1957 schüttete es hier im Durchschnitt an 325 Tagen pro Jahr.

Absolute Sonnenscheingarantie gibt es hingegen in der chilenischen Atacama-Wüste, wo seit Jahrhunderten kein messbarer Niederschlag fiel und wo sich deshalb den Teleskopen des European Southern Observatory ganzjährig jede Nacht ein klarer Sternenhimmel präsentiert.