Welche Länge erreichte die im Karbon lebende Spinne Megarachne servinei?

a) 14 Zentimeter
b) 24 Zentimeter
c) 34 Zentimeter

Antwort:

Megarachne servinei erreichte eine Körperlänge von 34 Zentimetern.

Erklärung:

Wir können wohl von Glück reden, dass das Karbon schon vor knapp 300 Millionen Jahren zu Ende ging. Damals begann in den tropischen Sümpfen die Geschichte der Steinkohle, und infolge der weltweiten Ausbreitung der Wälder stieg der Sauerstoffgehalt in der Atmosphäre auf ein Vielfaches des heutigen Werts.

Nur deshalb konnten sich in jener Zeit gigantische Spinnen entwickeln, denn sie verfügen nicht über Lungen, sondern über so genannten Fächertracheen, durch die der Sauerstoff nicht aktiv eingeatmet wird, sondern diffusiv ins Blut gelangt. So konnte Megarachne servinei ein viel längeres Tracheensystem ausbilden - und dementsprechend groß werden. Mit Beinen erreichte die Riesenspinne vermutlich eine Spanne von einem halben Meter.

Auch die Insekten profitierten von den hohen Sauerstoffgehalten. So erreichte die Libelle Meganeura monyi eine Spannweite von 75 Zentimetern, und der Tausendfüßler Arthropleura eine Länge von 2,5 Metern.