Welche Pflanze enthält den Grundstoff für das Schmerzmittel Aspirin?

a) Hanf
b) Weide
c) Nelke
d) Spargel

Antwort:

Die Rinde von Weidenbäumen (Salix ssp.) enthält eine der Acetylsalicylsäure verwandte Substanz.

Schon die Ägypter, Griechen und Römer kannten den schmerzstillenden Effekt von Weidenrinde. 1829 isolierte J.A. Buchner eine gelbliche, kristalline Substanz in Reinform, die sie "Salicin" nannten. Ein Jahr später stellte R. Piria daraus Salicylsäure her.

Bis zum Wirkstoff Acetylsalicylsäure vergingen dann jedoch einige Jahre: Erst 1897 gelang es Felix Hoffmann, Salicylsäure mit Essigsäure umzusetzen und die Substanz in Reinform zu gewinnen.

Acetylsalicylsäure wirkt nicht nur schmerzlindernd, sondern auch fiebersenkend und blutverdünnend. Der Anfangsbuchstabe von Acetyl, kombiniert mit der Silbe "spir" von der Spirsäure - eine zur Salicylsäure identische, aus der Spirstaude gewonnene Substanz - ergab den Handelsnamen Aspirin.