Welchen zusätzlichen Wirkstoff enthielt Coca-Cola®, als es 1886 auf den Markt kam?

a) Taurin
b) Nicotin
c) Cocain

Antwort:

Das amerikanische Urprodukt enthielt tatsächlich das im Namen versprochene Cocain.

Erklärung:

Im Jahr 1886 brachte der Apotheker John Pemberton ein Getränk mit dem Namen Coca-Cola® auf den Markt. Das vor allem bei älteren Menschen beliebte Produkt galt als Allheilmittel gegen Kopfschmerzen, Schwächegefühl und Abgeschlagenheit. Bis 1903 enthielt ein Liter dieses Getränks etwa 250 Milligramm Cocain.

Erst zu Beginn des letzten Jahrhunderts zeichnete sich die Suchtgefahr ab, weshalb man den Cocainanteil durch einen erhöhten Coffeinanteil ersetzte. Als 1914 der Zusatz von Cocain in Getränken gesetzlich verboten wurde, begann sich das Alkaloid sowohl in den Vereinigten Staaten als auch in Europa als Rauschmittel durchzusetzen.

Trotzdem – die Bezeichnung Droge verdient das Erfrischungsgetränk immer noch. Denn ein Glas Coca-Cola® enthält, wie sich den pharmakologischen Fachbüchern entnehmen lässt, rund 40 Milligramm Coffein.