Wer hatte das schwerste Gehirn?

a) Gauß
b) Bismarck
c) Helmholtz
d) Kant

Antwort:

Graf Otto von Bismarck, geboren 1815 in Schönhausen, legte den schwersten Kopf zur endgültigen Ruhe: 1807 Gramm wog sein Gehirn, als er 1898 im Alter von 83 Jahren in Friedrichsruh bei Hamburg starb.

Erklärung:

Gehirngewichte lassen sich nur bei gleich alten Menschen direkt vergleichen, da das Gewicht im Alter wieder abnimmt. Und ein Schluss daraus auf Intelligenz oder besondere geistige Fähigkeiten ist natürlich völlig unzulässig, schließlich spielen dafür nicht Gewicht oder Volumen, sondern ganz andere Faktoren die entscheidende Rolle.

So brachte das Gehirn des 1777 in Braunschweig geborene Mathematiker Carl Friedrich Gauß bei seinem Tod im Alter von 78 Jahren "nur" 1492 Gramm auf die Waage, also über 300 Gramm weniger als Bismarck – ohne damit die jeweiligen Lebensleistungen der beiden Männer vergleichen zu wollen.

Auch der Mediziner Hermann von Helmholtz, geboren 1821 in Potsdam, dürfte demnach nicht als "schwerer" Kopf gelten: 1420 Gramm wog sein Gehirn, als er 1894 in Berlin starb. Der Philosoph Immanunel Kant (1724-1804) zeigte sich da schon etwas dickköpfiger: Mit 1650 Gramm steht er immerhin an zweiter Stelle der Liste.

Wer hatte das schwerste Gehirn?