Wie lang reicht die Mine eines üblichen Kugelschreibers?

a) 25 Meter
b) 250 Meter
c) 2,5 Kilometer
d) 25 Kilometer

Antwort:

Nach zwei bis drei Kilometern ist eine Kugelschreibermine meist am Ende.

Erklärung:

Das erste Patent für den Kugelschreiber ging im Jahr 1938 an die ungarischen Brüder László und Georg Biró. Wirklich erfunden wurde er aber schon 1888, als der Amerikaner John Loud auf die Idee kam, einen Stift mit kleinen, für den Strich sorgenden Kugeln zu konstruieren. Allerdings ist das Ding über eine Skizze nie hinausgekommen.

Und so dauerte es noch, bis die Biros und Biromes - so wurden die Kugelschreiber in England und Frankreich genannt - im Jahr 1944 ihren weltweiten Siegeszug antreten konnten. In dem Jahr lieferten die Biró-Brüder 30 000 Stifte an die britische Luftwaffe. Die neuartigen Schreiber sollten gegenüber Luftdruckschwankungen viel weniger anfällig sein als herkömmliche Füllfederhalter.

Zugleich eroberte in Amerika der Ball Pen die Schreibtische und wurde für 8,50 Dollar bald zum Massenartikel. Erst 1950 konnten auch die Deutschen mit Kugelschreibern schreiben - für rund 20 Mark das Stück. Der teuerste Kugelschreiber dürfte übrigens ein für die Raumfahrt entwickeltes Modell der NASA sein. Der Stift sollte auch in der Schwerelosigkeit perfekt schreiben - so, wie es auch die Bleistifte der russischen Kosmonauten taten.

Seit 1950 hat der weltweit größte aller Kugelschreiberhersteller, die französische Firma Bic, über 80 Milliarden Kugelschreiber verkauft. Und mit jedem davon könnte man eine zwei bis drei Kilometer lange Linie ziehen - oder ungefähr 100 Briefe schreiben.

Wie lang reicht die Mine eines üblichen Kugelschreibers?