Wie viel Prozent des Sonnenlichts erreichen den Erdboden eines sommergrünen Mischwalds?

a) 0,5%
b) 2%
c) 7%
d) 50%

Antwort:

Tatsächlich erreichen in einem begrünten Laubmischwald nur etwa 2 Prozent des Sonnenlichts die tiefste Vegetationsschicht am Boden.

Erklärung:

Noch dunkler wird es im Wald unter Buchen: Hier kommt im Sommer nur noch ein halbes Prozent der ursprünglichen Lichtintensität bis nach ganz unten. Dichte Buchenwälder haben daher im Sommer kaum einen nennenswerten Unterwuchs aus Grünpflanzen. Auch an den Einzelbäumen des Waldes zeigt sich der große Beleuchtungsunterschied zwischen Baumkrone und tieferliegendem Stamm: Je höher und heller die Blätter wachsen, desto kleiner, derber und weniger chlorophyllhaltig sind sie.

Die höchste Lichtintensität am Waldboden wird gegen Ende des Vorfrühlings erreicht. Die Sonne hat zwar noch nicht soviel Kraft wie im Sommer, steht aber schon höher, und die Laubbäume eines Mischwaldes tragen noch keine Blätter. Jetzt gelangt etwa die Hälfte des eingestrahlten Sonnenlichtes bis auf den Waldboden. Dieses kurze Lichtfenster nutzen Buschwindröschen, Bärlauch, Scharbockskraut und andere Frühblüher aus.