Womit begann der Aufstieg der Solarzellen?

a) Ölkrise der 70er Jahre
b) Rückgang der Atomenergie
c) Sputnik

Antwort:

Beim Sputnik kamen erstmals Solarzellen zum Einsatz.

Erklärung:

Die Grundlage aller Solarzellen hatte bereits Alexandre Edmond Becquerel (1820-1891) gelegt, als er 1839 in bestimmten Elektrolyten den photovoltaischen Effekt entdeckte. Genau 40 Jahre später baute Werner von Siemens (1816-1892) die erste Fotozelle, die mithilfe des Halbleiters Selen Licht in Strom wandelte.

1955 schließlich berichteten Forscher der Bell Laboratories in Ann Arbor von dem photovoltaischen Effekt des Siliziums. Sofort begann man in den Labors rund um den Globus mit der Entwicklung von Solarzellen auf Siliziumbasis. Die umweltfreundliche Energiegewinnung hatte dabei indes niemand im Sinn, vielmehr sollte mit ihrer Hilfe der Energiebedarf von Satelliten gedeckt werden.

Am 4. Oktober 1957 hatte die UdSSR mit ihrem Sputnik schließlich die Nase vorn. Der kugelfrömige Satellit hatte einen Durchmesser von 58 Zentimetern und wog knapp 84 Kilogramm. Das berühmte Piepsen war den Solarzellen des ersten Satelliten im All zu verdanken.

Auch die Internationale Raumstation bezieht ihren Strom aus dem eigenen Solarkraftwerk. Der Raumfahrt ist bei der Entwicklung immer leistungsfähigerer Solarzellen also viel zu verdanken. Hier auf der Erde haben monokristalline Silizium-Zellen heute einen Wirkungsgrad von bis zu 17 Prozent. Ein Modul mit den Maßen 1293 mal 330 Zentimeter hat so beispielsweise eine Leistung von 55 Watt. Bei trübem Himmel geht die Leistung zwar zurück, doch wird selbst bei schlechtestem Wetter noch Strom produziert.

Womit begann der Aufstieg der Solarzellen?