Womit wollen Forscher des MIT dem gefrorenen Ozean auf dem Jupitermond Europa auf die Spur kommen?

a) Bohrgerät
b) Mikrofone
c) Spektrometer
d) Roboter

Antwort:

Mit Mikrofonen!

Spätestens nachdem 1998 die Galileo-Sonde ihre Bilder von dem Jupitermond Europa zur Erde sendete, zweifelt kaum noch jemand daran, dass unter seiner eisigen Oberfläche ein großer Ozean verborgen liegt. Forscher gehen davon aus, dass es unter dem zehn bis 30 Kilometer mächtigen Eispanzer eine 80 bis 170 Kilometer dicke Wasserhülle gibt.

Der Oberfläche des Mondes ist anzusehen, dass das Eis immer wieder zerbricht, sich in Schollen aneinander reibt und wieder zusammengefriert. Ständig öffnen sich gigantische Spalten; Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) gehen sogar davon aus, dass es auf Europa alle 30 Sekunden knackt, kracht und knirscht. Nick Makris und seine Mitarbeiter sind sich deshalb sicher, dass man auf der Oberfläche Europas lediglich akustische Sensoren installieren müsste, um dem Eis zuzuhören, wie es in Schollen auf dem Ozean treibt. Die Forscher hoffen, dass sie schon bei der nächsten Europa-Mission im Jahr 2008 mit dabei sind - per Mikrofon jedenfalls.