Es war ein radikal neuer Gedanke: Anstatt in den Teilchen des Standardmodells punktförmige Einheiten zu sehen, beschrieben die Stringtheoretiker sie als eindimensionale "Fäden" – als Strings. Seit Anfang der 1970er Jahre entwickeln und verfeinern Wissenschaftler diese Grundidee, die inzwischen in zahlreichen Varianten vorliegt.

Und seit dieser Zeit streiten sie auch über ihre Aussagekraft. Ist die Stringtheorie nur ein – zugegebenermaßen faszinierendes – mathematisches Konstrukt? Oder liefert sie tatsächlich eine zutreffende Beschreibung unserer Wirklichkeit? Und lässt sich das überhaupt objektiv überprüfen?

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