Die extrem langlebigen und hochgiftigen Elemente aus abgebrannten Kernbrennstäben müssen für Jahrhunderttausende eingelagert werden – eigentlich, denn es wäre durchaus möglich, sie in weniger brisante Stoffe umzuwandeln. Der Atommüll müsste dann womöglich nur noch für 3000 Jahre unter die Erde. Doch die Technik steht noch ganz am Anfang und verlangt nach hohen Investitionen.

Sollte man sie jetzt ausbauen? Oder löst man damit ein Problem, indem man sich ein neues schafft?

Auf dieser Seite beziehen zwei Experten Position pro und kontra Transmutation. Ein Hintergrundartikel zum Thema aus dem aktuellen Heft von "Spektrum der Wissenschaft" (2/2013) beschreibt zudem ausführlich die technischen Details der zu entwickelnden Technologie. Darüber hinaus erörtert der Sicherheitsforscher Christoph Pitzner im Spektrum-Interview die Chancen und Risiken von Transmutation im Kontext der Endlager-Problematik.