Vor mehr als dreißig Jahren haben sich die Mitglieder der Staatengemeinschaft per Vertrag exklusive Meereszonen zugestanden. Alle darin vorkommenden Ressourcen wie etwa Fische oder Vorkommen von Öl, Gas und Metallen können sie in diesen Zonen unbehelligt aus dem Meer holen.

Bis heute fällt es nicht leicht, die Folgen des Internationalen Seerechtsübereinkommens zu ermessen. Denn durch diesen Vertrag wurden die globalen Besitzverhältnisse gründlich auf den Kopf gestellt. Kritiker sprechen von der "zweiten großen Kolonisationswelle" unseres Planeten.