Die nachtaktiven Fledermäuse orientieren sich nicht anhand von Licht, sondern mit Hilfe ihrer hoch entwickelten Echoortung: Sie produzieren Geräusche im Ultraschallbereich und ermitteln anhand deren Echos, ob sich Hindernisse oder Futter in ihrer Umgebung befinden. Das funktioniert in den meisten Situationen sehr gut, aber besonders eine Art von Struktur bereitet dem Biosonar Schwierigkeiten: völlig glatte Oberflächen. Warum das so ist, erklärt dieses Nature-Video.

Während diese Einschränkung in freier Natur wenig problematisch ist, spielt sie in Siedlungsnähe eine größere Rolle. Hier bestehen viele Gebäude aus glatten Oberflächen wie verkleideten Wänden und Fensterscheiben, welche die Fledermäuse leicht "übersehen" können. So kommt es oft zu Kollisionen, die die Tiere verletzen oder gar töten.