Die Stammzellforschung stellt uns vor erhebliche ethische Probleme. Einerseits besteht die moralische Pflicht, Menschen mit schweren Krankheiten zu helfen, beispielsweise mit embryonalen Stammzellen. Andererseits werden genau diese Zellen aus Blastozysten gewonnen, also aus Embryos, wie sie sich vier bis sieben Tage nach der Befruchtung der Eizelle entwickelt haben. Wer eine Blastozyste zerstört, zerstört also ein potenzielles Menschenleben.

Dieser auch optisch sehenswerte Beitrag beleuchtet das Thema von vielen Seiten: Forscher und Geistliche, Patienten und Philosophen und natürlich Ärzte kommen zu Wort. Ergebnisoffen ist er dennoch nicht. In Auftrag gegeben wurde er von EuroStemCell, einem EU-geförderten Portal, das letztlich die Interessen der Stammzellforscher vertritt.