Präzisionsmessungen, wie sie mit Hilfe von Satelliten und Teleskopen möglich wurden, haben in den vergangenen Jahren unser Verständnis des Universums geschärft. Die Erkenntnisse sind überraschend: Der Kosmos besteht nur zu fünf Prozent aus Atomen, also den Bestandteilen von Planeten, Sonnen und auch Menschen. Ein Viertel trägt die noch unverstandene Dunkle Materie bei, die sich vor allem in Galaxien zusammenballt. Die größte Zutat ist jedoch die geheimnisvolle Dunkle Energie.

Prof. Dr. Christof Wetterich untersucht in seinem Vortrag die Rolle der Dunklen Energie für die Entstehung von großräumigen Strukturen im Universum und fragt auch nach möglichen Wechselwirkungen zwischen Dunkler Energie und Dunkler Materie.

Christof Wetterich lehrt am Institut für Theoretische Physik der Universität Heidelberg. Neben seinen vielfältigen Aktivitäten in der wissenschaftlichen Community ist er seit 2012 Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des Mainzer Instituts für Theoretische Physik und war im Jahr 2014 auch Inhaber der Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur.

Ein Video des Mainzer Instituts für Theoretische Physik (MITP):