Astronomen leben einfach nicht lang genug, um die Entwicklung von Sternen über Millionen von Jahren hinweg zu verfolgen. Aber sie verfügen über raffinierte Tricks, um eben doch mehr über die Entstehung, die Struktur oder das Alter von Sternen zu erfahren. Einer davon ist die Asteroseismologie, also die Beobachtung der Sternschwingungen. So genannte Sternbeben erlauben Rückschlüsse auf das Innenleben der Himmelskörper, wie bei einem Röntgenbild.

Konstanze Zwintz vom Institut für Astro- und Teilchenphysik der Universität Innsbruck zählt zu den weltweit führenden Expertinnen auf dem Gebiet der Asteroseismologie. Hier berichtet sie über ein Projekt, für das im Februar 2013 zwei österreichische Satelliten von Indien aus ihre Mission ins All starteten.