Schrumpfköpfe, Kristallschädel, Ahnenmasken, Skalps und tibetanische Schädeltrommeln – all das war in der Schädelkult-Ausstellung zu sehen, die von den Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen aus durch weitere Städte tourte. Einige Exponate lassen sich hier in Form eines Ausstellungstrailers noch immer bewundern. Ästhetisch faszinierend, sind sie auch anthropologisch aufschlussreich: Der menschliche Schädel war und ist Ritualobjekt vieler Kulturen rund um die Welt. Wie steinzeitliche Funde vermuten lassen, nutzte schon der Neandertaler Schädelteile, vermutlich für Handlungen symbolischen Inhalts.