Der heißeste Kandidat für den Nobelpreis für Physik ist der erstmalige Nachweis von Gravitationswellen – Wellen in der Raumzeit, die den Raum durchqueren und ihn dabei stauchen und strecken. Albert Einstein hat sie 1916 theoretisch postuliert, doch erst knapp hundert Jahre später – im September 2015 – konnten Physiker sie tatsächlich aufzeichnen: als Signal zweier verschmelzender Schwarzer Löcher. Deutsche Wissenschaftler waren bei dieser Entdeckung ganz vorne mit dabei. Nun freuen sie sich auf die Möglichkeiten, die ihnen die Gravitationswellen bei der Erforschung des Universums ermöglichen.

Eine Produktion von HYPERRAUM.TV mit "Spektrum der Wissenschaft".

Mehr zum Thema im Heft Spektrum der Wissenschaft 10/2017.

Weitere HYPERRAUM.TV-Videos zum Thema:

Reportage: Kosmischer Wellen-Surfer

Science-Talk: Die Messung von Gravitationswellen im Weltraum