Die Erforschung der menschlichen Abstammungsgeschichte gleicht einem Puzzle, und wie bei einem Puzzle ist kein Teilchen so unwichtig, als dass man darauf verzichten könnte. Doch manche Entdeckungen stechen dennoch hervor: Sie geben einen entscheidenden Hinweis auf das Gesamtbild oder zeigen, dass altbewährte Überzeugungen auf einem Irrtum beruhen. Hier haben wir für Sie unsere persönliche Auswahl der zehn bedeutendsten Entdeckungen der Menschenevolution zusammengestellt.

Ardi und die Zweifel an der Savannenhypothese

Fund: Ab dem Jahr 1992 tauchten in der äthiopischen Region Afar immer mehr Skelettteile extrem alter Hominiden auf. Erst ein Backenzahn, dann eine Schädelpartie, schließlich stellten sich die Funde als Überbleibsel von Angehörigen einer völlig neuen Art heraus: Ardipithecus ramidus lebte vor rund viereinhalb Millionen Jahren und steht damit an der Wurzel des Stammbaums von Mensch und Australopithecus. Wie genau er sich in diese weitläufige Verwandtschaft einfügt, ist allerdings nicht sicher, es muss sich nicht zwangsläufig um einen direkten Vorfahren des Menschen handeln.

Bedeutung: An dem außergewöhnlichen, nahezu vollständig erhaltenen Skelett von A. ramidus, Spitzname "Ardi", lässt sich ablesen, dass diese Hominiden damals bereits aufrecht auf zwei Füßen liefen. Das Bemerkenswerte ist, dass "Ardi" in einer sehr waldreichen Umgebung lebte. Dies legt nämlich nahe, dass sich der aufrechte Gang nicht, wie lange angenommen, in den Weiten der heißen afrikanischen Savanne entwickelte. Der Fund Ardis hat so maßgeblich dazu beigetragen, die "Savannenhypothese" in Zweifel zu ziehen. Einen allgemein akzeptierten Nachfolger für diese Erklärung gibt es allerdings noch nicht.

Die Dmanisi-Funde oder: Einer für alle, alle für einen?

Ein georgisches Prachtexemplar
© Guram Bumbiashvili, Nationalmuseum Georgien
(Ausschnitt)
 Bild vergrößernEin georgisches Prachtexemplar

Fund: Einen einzigartigen Schnappschuss aus der fernen Vergangenheit stellen die fünf Individuen dar, die im georgischen Dmanisi in den Jahren seit 1991 ausgegraben wurden. Denn anders als sonst, wo riesige zeitliche Lücken zwischen einzelnen Funden klaffen, gelangten diese Fünf praktisch zeitgleich in die Erde – vor ungefähr 1,8 Millionen Jahren. Das Schmuckstück der Sammlung bildet der 2013 beschriebene und hervorragend erhaltene Schädel eines männlichen Individuums.

Bedeutung: Die fünf Individuen sind die bislang ältesten Spuren früher Menschen in Europa und belegen damit, dass sich Homo schon sehr früh daran machte, die Welt zu besiedeln. Angehörige derselben Art breiteten sich von Afrika bis nach Ostasien aus. Die wahre Bedeutung der Dmanisi-Funde liegt allerdings in dem, was sie über die Anfänge unserer Gattung erzählen: Obwohl sie alle zu einer Art gehören, sind sie in ihren Ausprägungen so unterschiedlich, dass man sie womöglich unterschiedlichen Spezies zugerechnet hätte, wären sie nicht an einem Fleck gefunden worden. Der unlängst entdeckte Schädel 5 erinnert dank seiner archaischen Merkmale beispielsweise sehr an einen frühen Homo habilis. Macht es da überhaupt noch Sinn, von unterschiedlichen Homo-Arten zu reden? Statt vielfältiger Verzweigungen gebe es in unserem Stammbaum praktisch nur noch einen dicken Ast, argumentierten die Entdecker um David Lordkipanidze. Prompt ernteten sie heftigen Widerspruch, doch der verblüffende Variantenreichtum der Dmanisi-Gruppe hat auch denen zu denken gegeben, die an der herkömmlichen Artentrennung festhalten.

Der Flores-Mensch – Winzling macht Riesenprobleme

Schädel des Floresmenschen
© Daderot / CC0 CC0
(Ausschnitt)
 Bild vergrößernSchädel des Flores-Menschen

Fund: Im Jahr 2003 machten Ausgräber auf der indonesischen Insel Flores eine Entdeckung, auf die sich Experten bis heute keinen Reim machen können – zumindest nicht alle denselben. Sie förderten die Überreste eines rund 90 Zentimeter großen Erwachsenen zu Tage, der noch am ehesten an eine Miniaturausgabe des Homo erectus erinnerte, aber mit einem Alter von etwa 18 000 Jahren dramatisch viel jünger war als alle anderen Funde dieser Art. Inzwischen kamen noch weitere Skelettreste anderer Individuen sowie Steinwerkzeuge hinzu, doch viel zur Klärung des Rätselratens um die wahlweise als Homo floresiensis oder auch "Hobbit" bezeichneten Menschen konnten sie nicht beitragen.

Bedeutung: Auch der Flores-Mensch wurde schon als "bedeutendster Fund in der menschlichen Evolutionsforschung" bezeichnet – und auch das nicht ohne Berechtigung. Sollte die Einstufung als eigene Art Bestand haben, heißt dies, dass auf der Insel Flores (und womöglich an anderen abgelegenen Orten) die archaischen Homo-erectus-Menschen viele hunderttausend Jahre länger überlebten als im Rest der Welt. Während sie anderswo ausstarben oder sich zu moderneren Menschenformen wie dem Neandertaler oder dem Homo sapiens entwickelten, könnten sie auf Flores lediglich immer kleiner geworden sein – ein bekannter Prozess namens Inselverzwergung. Als dann moderne Homo sapiens auf die Insel kamen, müssten sie die "kleinen Leute" eigentlich noch getroffen haben.

Möglicherweise ist das jedoch alles ein großer Irrtum und bei den vermeintlichen Flores-Menschen handelt es sich in Wirklichkeit um moderne Neuankömmlinge der Art Homo sapiens, die beispielsweise infolge von Krankheit eine sehr geringe Körpergröße aufwiesen. Der Streit darum tobt seit nunmehr zehn Jahren und wird sich – ohne weitere Funde – sicherlich nicht so bald beilegen lassen.

Denisova-Mensch, ein verblüffender Fingerzeig

Aufschlussreiche Spuren
© Thilo Parg / Wikimedia Commons / Denisova Phalanx distalis / CC BY-SA 3.0 CC BY-SA
(Ausschnitt)
 Bild vergrößernAufschlussreiche Spuren

Fund: Unscheinbarer geht es kaum: Nur ein Backenzahn, ein Zehenknochen und ein Fingerknochen kamen seit 2000 bei Grabungen in der sibirischen Denisova-Höhle im Altai-Gebirge zum Vorschein. Angesichts der ebenfalls dort vorgefundenen, typischen Steinwerkzeuge sollte es sich bei den rund 40 000 Jahre alten Skelettresten um Neandertaler handeln. Doch weit gefehlt: Schon das extrem archaische Äußere des Zahns machte die Forscher stutzig. Charakteristische Merkmale, die das Gebiss aller modernen Menschen, inklusive des Neandertalers, kennzeichnen, waren nicht vorhanden. Als Wissenschaftler des Leipziger Max-Planck-Instituts schließlich in den Fundstücken enthaltene Erbgutreste analysierten, zeigte sich: Ihre Besitzer gehören weder zu Homo sapiens noch zu Homo neanderthalensis.

Bedeutung: Aber zu wem denn dann? Diese Frage ist streng genommen immer noch offen. Bislang scheuen sich die Forscher sogar, der "dritten Art" einen biologischen Artnamen zu verpassen, stattdessen reden sie behelfsmäßig von "Denisovanern" oder "Denisova-Menschen" (sprich: "deNISSowa-"). Wie die Neandertaler haben auch sie sich mit den frühen Homo sapiens vermischt; bis zu sechs Prozent des Erbguts asiatischer Menschen geht unmittelbar auf sie zurück. Ihre Entdeckung macht zudem deutlich: In der Geschichte der menschlichen Evolution lauern selbst in vermeintlich gut bekannten Zeitabschnitten faustdicke Überraschungen. Die drei Denisova-Restchen sind womöglich nur der Auftakt: Nach neuesten Erkenntnissen handelt es sich bei den Denisovanern wohl nur um eine von gleich mehreren "Phantomgruppen", die zeitgleich mit den modernen Menschen existierten.

Australopithecus sediba und die Verschiebung des Ausgangspunkts

Der affenmenschartige Menschen-Affe
© 120 / public domain
(Ausschnitt)
 Bild vergrößernDer affenmenschartige Menschenaffe

Fund: Angesichts der Tatsache, dass bei Ausgrabungen sonst bestenfalls Bruchstücke eines Skeletts zum Vorschein kommen, war diese Entdeckung ein wahrer Paukenschlag: Per Zufall wurden 2008 in der südafrikanischen Malapa-Höhle gleich zwei Individuen einer bis dato unbekannten Art entdeckt – der Schädel eines Jugendlichen und umfangreiche Skelettteile eines weiblichen Exemplars der bald auf Australopithecus sediba getauften Art. Mit einem vergleichsweise jungen Alter von ungefähr 1,9 Millionen Jahren fallen sie in eine Zeit, als bereits erste Angehörige der Gattung Homo die Erde bevölkerten.

Bedeutung: Manche sehen in Australopithecus sediba den wichtigsten Fund der jüngeren Forschungsgeschichte. In jedem Fall ist er neben dem Flores-Menschen (siehe oben) einer der umstrittensten. Die Art wirkt wie ein Mosaik aus archaischen und modernen Merkmalen: Während etwa Fußgelenk und Gebiss verblüffend deutlich in Richtung der Homo-Linie weisen, ist das Gehirn nach Ansicht vieler Forscher erheblich zu klein, um Australopithecus sediba in die Linie der direkten Menschenvorfahren zu stellen. Andere, verwandte Arten, wie etwa "Lucy", waren im Hinblick auf dieses zentrale Merkmal bereits früher schon viel weiter.

Und überhaupt: Sollte sich die These von A. sediba als direktem Homo-Vorläufer bestätigen, gibt sein Fundort gleich das nächste Rätsel auf. Denn was macht unser angeblicher Urahn in Südafrika, während sich zeitgleich die ersten "echten" Menschen in Ostafrika tummelten? Für A.-sediba-Entdecker Lee Berger ist sein Fund der Beleg, dass die alte These von Ostafrika als eigentlicher Wiege der Menschheit nicht stimmig ist: Womöglich stand sie viel weiter südlich als gedacht.

Omo – Out of Africa

Fund: Ende der 1960er und Anfang der 1970er Jahre entdeckte ein Grabungsteam um Richard Leakey in Äthiopien – genauer: in Omo Kibish im Omo National Park – Teile zweier Schädel, Omo 1 und 2 genannt. Dank neuerer Datierungen gilt als hochwahrscheinlich, dass die Skelettfragmente ein stattliches Alter aufweisen: Ihre Besitzer dürften vor etwa 200 000 Jahren gestorben sein. Und als ebenso wahrscheinlich gilt, dass beide unserer Art im eigentlichen Sinne zugerechnet werden dürfen, dem "anatomisch modernen Homo sapiens".

Bedeutung: Sollten beide Annahmen weiterhin Bestand haben, wären Omo 1 und 2 die ältesten bekannten Vertreter unserer Art: Sie markieren den Beginn des "anatomisch modernen Menschen", unserer eigentlichen Spezies, deren Alter man auch auf Grund der Omo-Funde auf rund 200 000 Jahre beziffert. Mit ihren noch altertümlich anmutenden Merkmalen sind sie aber auch Kronzeugen der Out-of-Africa-Hypothese: An ihnen ist ablesbar, dass die fortschreitende Entwicklung der modernen Menschen aus ursprünglicheren Formen in Afrika stattfand – vielleicht sogar in der Region um Äthiopien. Von dort aus brachen unsere Vorfahren schließlich auf, um den gesamten Rest des Globus zu besiedeln.

Trinil oder der Reiz von Fernost

Fund: Ein Fund aus der Frühzeit der Forschung: In den Jahren 1891 und 1892 fand der leidenschaftliche Fossiliensucher Eugène Dubois in Trinil auf Java einen Zahn, ein Schädeldach und einen Oberschenkelknochen menschenähnlicher Individuen. Um deren Einordnung entbrannte seinerzeit natürlich rasch Streit, mal stellten Forscher die "äffischen", mal die "menschlichen" Eigenschaften in den Vordergrund, mal war er der "Anthropopithecus", der "Menschenaffe", mal ein "Pithecanthropus", ein "Affenmensch". Erst in den 1950er Jahren einigte sich die Fachwelt, im zwischenzeitlich berühmt gewordenen "Java-Menschen" einen vielleicht eine Million Jahre alten Homo erectus zu sehen.

Bedeutung: Für Dubois und Zeitgenossen warf der Fund eine entscheidende Frage auf: Belegte nicht die Entdeckung des Java-Menschen, aber auch des etwa gleich alten Peking-Menschen (ebenfalls ein Homo erectus), dass Homo sapiens seinen Ursprung in Asien hatte? Warum sonst sollte man hier solche "Übergangsformen" finden? Hier lebten auch Orang-Utan und Gibbon, und die hielt man zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch für die nächsten Verwandten des modernen Menschen.

Heute weiß man, dass Dubois irrte und die Wiege der Menschheit nicht in Ostasien stand, sondern in Afrika. Das aber wiederum bedeutet, dass sich bereits Homo erectus über Kontinente hinweg auszubreiten vermochte. Eine solche Leistung war wohl kaum ohne beachtliche Anpassungsfähigkeit möglich; maßgefertigte Steinwerkzeuge und vielleicht sogar die Nutzung von Feuer erlaubten es ihm, den wechselnden Anforderungen der Lebensräume zu begegnen. Warum Homo erectus aus seiner afrikanischen Heimat aufbrach und dafür sogar Meerengen überwand, ist nicht bekannt.

Lucy, die Frontfrau

Fund: Im Jahr 1974 erspähte der Anthropologe Donald Johanson bei einer Fossiliensuche in der glühend heißen Afar-Senke in Äthiopien den Teil eines Armknochens, daneben lag ein Stückchen Schädel – und daneben zahlreiche weitere Skelettteile eines kleinen und offensichtlich menschenähnlichen Wesens. Schnell muss den Forschern klar gewesen sein, dass sie einen ganz und gar außergewöhnlichen und kompletten Fund gemacht hatten. Auf der Feier am Abend der Entdeckung wurde der Beatlessong "Lucy in the Sky with Diamonds" rauf- und runtergespielt. Der Fund hatte seinen Spitznamen weg.

Bedeutung: Schnell erreichte "Lucy" echten Prominentenstatus. Seit nunmehr vier Jahrzehnten ist es vor allem sie, die unseren frühen Vorfahren ein Gesicht verleiht. Tatsächlich ist ihr Skelett gut genug erhalten, dass sich Forscher trotz des hohen Alters von fast 3,2 Millionen Jahren ein anschauliches Bild von ihrer Art, dem Australopithecus afarensis, und dessen Lebensumständen machen können. Angesichts ihres schlanken, aufrechten Körperbaus und vergleichsweise großen Gehirns könnten sie und ihre Artgenossen in der Tat ganz vorne im Stammbaum von Homo stehen.

Rising Star – das Fragezeichen der Superlative

Fund: Am 13. September 2013 entdeckten zwei Höhlenforscher in der für ihren Fossilienreichtum bekannten "Wiege der Menschheit" in Südafrika ein System miteinander verbundener Kammern – und darin Dutzende über Dutzende alter Knochen. Sie informierten die örtlichen Fachleute, und schon zwei Monate später hatte Lee Berger von der Universität Witwatersrand die vierwöchige Blitzkampagne "Rising Star" auf die Beine gestellt. Über das Internet hatte er zuvor nach zierlichen Paläoanthropologinnen mit Höhlenerfahrung gesucht, denn nur Menschen mit sehr schlankem Körperbau können sich durch das enge Loch in die eigentliche fossilreiche Kammer pressen. Innerhalb kürzester Zeit beförderten sie die gigantische Zahl von über 1500 Hominidenknochen ans Tageslicht – und das, obwohl sie bislang nur einen geringen Teil der Kammer erforscht haben.

Bedeutung: Noch spannt das Wissenschaftlerteam die Öffentlichkeit auf die Folter: Welcher Art die dort gefundenen Individuen angehören, ist derzeit ebenso offen wie die Frage, um wie viele es sich überhaupt handelt oder wie alt sie sind. Es könnte sich beispielsweise um eine südafrikanische Australopithecus-Art wie A. sediba handeln – oder um ein gänzlich neues Mitglied des Hominidenstammbaums. Doch sicher ist bereits jetzt, dass die Rising-Star-Höhle als mit Abstand ergiebigste Quelle vormenschlicher Fossilien ihren Platz in dieser Aufzählung behalten wird.

Neandertal 1, der Anfang von allem

Fund: Im August 1856 stießen Steinbrucharbeiter im niederbergischen Land auf Teile eines Schädels, den der Besitzer ihres Betriebs zunächst für Überreste eines Höhlenbären hielt. Erst der Lehrer und Fossiliensammler Johann Carl Fuhlrott sah in dem Fundstück (und schließlich weiteren Skelettteilen) die Knochen eines zwar offenkundig menschlichen, aber dennoch recht fremdartigen Geschöpfs: Keinen anderen als den ersten als solchen erkannten Neandertaler hielt er in den Händen. Inzwischen sind die im namensgebenden Neandertal gefundenen Skeletteile auf ein Alter von rund 40 000 Jahren datiert worden.

Bedeutung: Zwar wurden schon vor dem Glücksfall im Neandertaler Steinbruch sporadisch Überreste früher Menschen entdeckt, doch nie zuvor wurden sie als solche erkannt. Dieser neue Fund scheint hingegen genau in dem Moment gekommen zu sein, als sich die Gelehrtenwelt von der biblischen Schöpfungsgeschichte abzuwenden begann und sich dem Gedanken an einen langen und langsamen Prozess der natürlichen Entwicklung zu öffnen begann. Drei Jahre nach dem Neandertalerfund sollte ihnen Charles Darwins "Über die Entstehung der Arten" das theoretische Rüstzeug dafür liefern.

Dennoch muss Neandertal 1 viele Zeitgenossen in den Grundfesten ihrer Weltsicht erschüttert haben – nicht viel anders, als wenn wir heute plötzlich den Beleg für die Existenz einer Zivilisation im All in Händen hielten. Nicht jeder kaufte darum den Wissenschaftlern die "Urmenschen"-Deutung ab: Kritiker des Evolutionsgedankens glaubten, die sterbliche Überreste eines Kosaken zu erblicken, dessen Überaugenwülste durch häufiges Stirnrunzeln entstanden seien.