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Auszeichnung für Spektrum: "Im Gegensatz zu anderen populärwissenschaftlichen Publikationen ..."

Die Redaktion von Spektrum der Wissenschaft
Seit gestern steht sie im Büro des Chefredakteurs: eine kiloschwere Acrylplastik mit eingegossenem Mensa-Emblem und Verleihungsaufschrift. Vergeben hat uns die Auszeichnung der Verein Mensa in Deutschland e.V. – ein Verein, dem jeder angehören darf, der bei einem überwachten IQ-Test ein besseres Ergebnis erreicht, als es 98 Prozent der Bevölkerung erzielen würden. Geehrt wurde natürlich nicht ein besonders hoher IQ, stattdessen aber eine Person oder Institution, "die sich in besonderem Maße in Deutschland mit einer intelligenten Idee um das Wohl der Allgemeinheit, um die Förderung oder Erforschung der menschlichen Intelligenz oder um die positive Wahrnehmung von Intelligenz in der Öffentlichkeit verdient gemacht" hat.

Das ehrt natürlich uns ebenso wie unsere Leser (wenngleich die Redakteure an dieser Stelle zugeben müssen, dass sich zumindest von ihnen bislang keiner dem Mensa-Stresstest unterzogen hat). Zudem befinden wir uns nun in erlauchter Gesellschaft: 2009 wurde der Münchner Astrophysiker Harald Lesch ausgezeichnet, 2008 war es der "Comedian und Philosoph" Dieter Nuhr und natürlich kamen – wie könnte es anders sein – auch schon "Die Sendung mit der Maus" (2006) und Günther Jauch (2005) zu Ehren (weitere Preisträger).

Sogar die Begründung für unsere Nominierung lässt sich nachlesen: "Die Zeitschrift behandelt aktuelle Themen aus Wissenschaft und Forschung auf – auch für den interessierten Laien – verständlichem Niveau. Die Kerngebiete sind dabei Archäologie, Astronomie, Biologie, Chemie, Geowissenschaften, Mathematik, Medizin, Physik, Psychologie und Technik. Über die monatlichen Ausgaben hinaus erscheinen in unregelmäßigen Abständen Sonderhefte, die sich mit einem bestimmten Schwerpunkt befassen. Im Gegensatz zu anderen populärwissenschaftlichen Publikationen schreiben meist Forscher – oft genau diejenigen, die die entsprechenden Forschungen betreiben – selbst über das entsprechende Thema. Auch Nobelpreisträger waren bereits mehrfach Autoren."

Ganz unbescheiden merken wir dazu an, dass Nobelpreisträger sogar sehr oft im Heft vertreten waren. Das können Sie gerne nachprüfen: Kostenfrei sind hier die Artikel von Preisträgern aus der Chemie, der Medizin, der Physik und die Beiträge von Trägern des Preises für Wirtschaftswissenschaften nachzulesen.

Zu guter Letzt konnten wir uns auch nicht verkneifen, herauszufinden, wen wir ausgestochen haben. Zu den weiteren Nominierten gehörten unter anderem der Kabarettisten Georg Schramm, der Zeit-Redakteur Christoph Drösser, mit Prof. Dr. Gunter Dueck sogar ein Blogger unserer Wissenslogs (Wild Dueck Blog), und schließlich auch Günter Wallraff.

Hätten wir nicht einfach alle gemeinsam die Ehrung in Empfang nehmen können? Das ging wohl nicht. Unsere besten Wünsche dennoch: Mögen auch diese nahen und ferneren Kollegen bald ebenfalls den Mensa-Preis nach Hause tragen.

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