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Aralsee: Abstrakte Kunst oder sterbender See?

Von einem der größten Binnengewässer der Erde zum ökologischen Desaster: Der Aralsee in Zentralasien bietet immer noch reichlich Stoff für Satellitenbilder.
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Im Wandel der Zeit

Das Schicksal des Aralsees an der Grenze zwischen Kasachstan und Usbekistan gilt als eines der größten Umweltdesaster, die Menschen bislang verursacht haben. Doch gänzlich am Ende ist das austrocknende Binnengewässer nicht, wie dieses Satellitenbild zeigt: Es ist die Kombination dreier Aufnahmen zwischen Oktober 2014 und Februar 2015; die unterschiedlichen Farben zeigen, wie sich die Umwelt vor Ort dazwischen ändert. Der rot-gelb-grüne Bumerang am rechten Bildrand zeigt, wie sich das Wasser eines Flusses während des Winters auf dem ehemaligen Seeboden ausbreitet, aber keinen dauerhaften Wasserkörper bildet. Die dunkle Fläche links hingegen ist der noch vorhandene Westflügel des großen Aralseerests, wobei Blau und Rot zunehmende Verlandung zeigen, weil das Gewässer hier austrocknet. Blau und Weiß symbolisieren ehemaligen Seeboden mit hohem Salzgehalt.

13/2015

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum - Die Woche, 13/2015

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