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Meteorologie: Die heftigsten Stürme seit Jahrzehnten

Der Winter 2013/14 war für uns einer der angenehmsten seit Langem. Kaum Eis und Schnee, dafür meist ruhiges Hochdruckwetter. Weiter westlich sah es da ganz anders aus.
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Schwere Brandung

Der Winter 2013/14 war in Deutschland einer der wärmsten und ruhigsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Fast konstant befand sich das Land im Zustrom warmer Luftmassen aus Südwesten. Für die europäischen Atlantikküsten stellte sich die Situation dagegen ganz anders dar: Sie wurden von den energiereichsten Stürmen seit mindestens 1948 gebeutelt, die in beinahe regelmäßiger Folge gegen das Festland von Marokko über die Iberische Halbinsel bis Großbritannien hämmerten, wie die Analyse von Gerd Masselink von der Plymouth University und Co zeigt. Die Brandung, welche die heftigen Tiefdruckgebiete gegen die Küsten trieb, sorgte für schwere Erosion an Sandstränden und Dünen. Mancherorts wurden Klippen um mehrere Meter landeinwärts verlegt.

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