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Ernährung: Überraschungsfund: Ein Frosch im Hals

Schmuckhornfrösche haben einen großen Appetit. Wie groß er sein kann, entdeckte nun der Kieler Thomas Kleinteich per Zufall im Computertomografen.
Schmuckhornfrosch im Scan

Verschluckt

Bei diesem Anblick bekommt der "Frosch im Hals" eine völlig neue Bedeutung: Eigentlich wollte der Kieler Biologe Thomas Kleinteich die Hafteigenschaften von Amphibienzungen untersuchen, weshalb er in Alkohol eingelegte Museumspräparate von Schmuckhornfröschen in einen Computertomografen schob, um dreidimensionale Modelle erstellen zu können. Diese Lurche sind bekannt für ihre extrem haftstarke Zunge, mit der sie auch große Beute erlegen können. Wie groß diese ausfallen kann, erstaunte den Forscher dann aber doch: Im Inneren des Schmuckhornfroschs lag raumfüllend gleich noch ein weiterer Frosch, der dessen veritablem Hunger zum Opfer gefallen ist – bevor auch den Jäger das Ende ereilte.

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