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Ein Star unter den Sternen

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"Pfingstrosen-Nebelstern" macht Karriere

Der "Pfingstrosen-Nebelstern" leuchtet hell wie 3,2 Millionen Sonnen und holt damit beinahe "Eta Carina" ein, der mit einer Leuchtleistung von 4,7 Millionen Sonnen bislang unangefochtener Helligkeitssieger der Galaxis war. Astronomen fügen jedoch hinzu, dass es schwer ist, die genaue Helligkeit oder Leuchtkraft dieser Sterne zu bestimmen, so dass sie potentiell auch beide gleich stark strahlen könnten.

Der neu fotografierte Stern liegt im Zentrum unserer Galaxie inmitten einer großen Staubwolke. Erst die infraroten Augen des Spitzer Teleskops ließen die Forscher jetzt einen Blick auf ihn werfen. Gleichzeitig half ein Teleskop der europäischen Südsternwarte in Chile bei der Berechnung der Helligkeit.

Lidia Oskinova, Astronomin an der Universität Potsdam, betont, wie hilfreich Infrarotastronomie beim Gewinnen außergewöhnlich tiefer Einblicke in das Zentrum unserer Galaxie seien. Wo sichtbares Licht auf Grund des Staubes nicht bis zu uns dringt, erreicht infrarotes Licht doch noch unsere Teleskope.

WR 102ka hat sein Sternenleben wohl mit 150 bis 200 Sonnenmassen begonnen, vermuten die Forscher. Gleichzeitig verwundert sie, wie ein solch großer Stern überhaupt existieren konnte, da allzu massereiche Sterne eigentlich instabil sein müssten. Heute ist er ein gigantischer Wolf-Rayet-Stern, also ein alter Stern mit immer noch 10 bis 50 Sonnenmassen und mit einem Durchmesser von etwa hundert Sonnen.

Der Pfingstrosen-Nebelstern ist eigentlich reif für eine Supernova, so Oskinova. Das bedeutet, dass er irgendwann zwischen heute und mehreren Millionen Jahren explodieren kann. (vsp)

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