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Artenschutz: Rosigere Zeiten für Pinguine

Ölverschmutzung und Nahrungsmangel machen der einzigen Pinguinart Afrikas zu schaffen. Doch ein Experiment auf der ehemaligen Gefängnisinsel Robben Island lässt hoffen.
Pinguine im Abendrot

Pinguine im Abendrot

Afrikas einziger Pinguinart, den Brillenpinguinen (Spheniscus demersus), geht es schlecht: Sie leiden unter Ölverschmutzungen im Meer und Nahrungsmangel, weil die Sardinenfischerei rund um das Kap der Guten Hoffnung die Beute übermäßig wegfängt. Seit 2001 verschwanden beispielsweise fast 70 Prozent der Tiere in der Region um Kapstadt. Dabei könnten schon kleine Maßnahmen helfen: Durch Einschränkungen des Fischfangs in einem 20 Kilometer großen Bereich rund um Robben Island – der Gefängnisinsel, auf der Nelson Mandela 18 Jahre verbringen musste – überlebten dort fast ein Fünftel mehr Pinguinküken als vor dem Fangverbot. Das ist noch nicht genug, damit sich der Bestand wieder erholt, das Experiment weist aber einen möglichen Weg, um den Vögeln zu helfen.

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