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Forscherfingerfärberfrosch

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Gelbfröschchen

Ein skurriler Fund gelang dem Frankfurter Senckenberg-Forscher Andreas Hertz im Regenwald Panamas: Diasporus citrinobapheus ist nicht nur leuchtend gelb gefärbt, er färbt auch ab. Nachdem sie den Lurch in den Händen gehalten hatten, waren die Finger und Hände der Wissenschaftler ebenfalls gelb.

Aufgespürt hat Hertz' Team die neue Art aber zuerst über die Paarungsrufe der Männchen, die die Forscher keiner bekannten Spezies zuordnen konnten. In dichten Blattwerk des Regenwalds mussten sie dann allerdings lange suchen, um das nur zwei Zentimeter große Amphibium dingfest zu machen. Welchem Zweck das Abfärben dient, lässt sich bislang nur erahnen: Wahrscheinlich soll es Fressfeinde abschrecken. Allerdings ergaben Laboranalysen, dass es keine bekannten Gifte aufweist. Womöglich schmecke es aber bitter, was die Überlebensrate des gelben Froschs ebenfalls erhöhen würde, so die Forscher.

21. KW 2012

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum - Die Woche, 21. KW 2012

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