Direkt zum Inhalt

Gestapelte Flüssigkeiten verschwimmen

Gestapelte Flüssigkeiten verschwimmen
© Thunabrain
Gestapelte Flüssigkeiten verschwimmen

Zwei übereinander liegende Flüssigkeiten sind unter Einfluss der Schwerkraft nicht stabil, wenn die obere Flüssigkeit dichter ist. Dann entstehen pilzartige Gebilde, die mit der Zeit immer stärker ausfransen. Mathematisch wird dieses Verhalten durch die Rayleigh-Taylor-Instabilität beschrieben. Hier gezeigt ist eine Simulation dieses Prozesses, an dem 11 Millionen Partikel beteiligt sind.

In der Natur sind solche Effekte häufig: Heißes, durch den Erdmantel aufsteigendes Magma unter einem vulkanischen Hotspot erzeugt etwa solche pilzartigen Strukturen. Auch in den verschieden dichten Gasschichten eines Sterns nach einer Supernova sind an den Grenzflächen derartige Ausstülpungen zu beobachten (etwa beim Krebsnebel).

Lesermeinung

Beitrag schreiben

Wir freuen uns über Ihre Beiträge zu unseren Artikeln und wünschen Ihnen viel Spaß beim Gedankenaustausch auf unseren Seiten! Bitte beachten Sie dabei unsere Kommentarrichtlinien.

Tragen Sie bitte nur Relevantes zum Thema des jeweiligen Artikels vor, und wahren Sie einen respektvollen Umgangston. Die Redaktion behält sich vor, Leserzuschriften nicht zu veröffentlichen und Ihre Kommentare redaktionell zu bearbeiten. Die Leserzuschriften können daher leider nicht immer sofort veröffentlicht werden. Bitte geben Sie einen Namen an und Ihren Zuschriften stets eine aussagekräftige Überschrift, damit bei Onlinediskussionen andere Teilnehmer sich leichter auf Ihre Beiträge beziehen können. Ausgewählte Lesermeinungen können ohne separate Rücksprache auch in unseren gedruckten und digitalen Magazinen veröffentlicht werden. Vielen Dank!

Partnervideos