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Merkurs unbekannte Seite

Tatsächlich handelt es sich um einen Einschlagkrater auf Merkur, an den die Raumsonde Messenger am 14.  Januar 2008 bis auf zweihundert Kilometer heranflog. Dabei schwebte sie allerdings über der Nachtseite des Planeten und konnte keine Bilder aufnehmen. Erst als sie sich wieder entfernte gelangen die ersten Bilder der bislang nicht kartografierten Hemisphäre. Darunter auch dieses, das der Schmalwinkelkamera an Bord von Messenger gelang.

Von rechts scheint die Sonne über die mit Kratern übersäte Landschaft der südlichen Seite und beleuchtet deren Interieur. Messenger machte die Aufnahme etwa eine Stunde nachdem er dem Planeten am nächsten kam – aus einer Entfernung von 19 300 Kilometern. In dem namenlosen Krater in der Bildmitte erscheint eine Figur, die sehr an einen antiquierten Telefonhörer erinnert. Die Struktur könnte auf frühere Vulkanaktivität in diesem Krater hindeuten.

Die Aufnahme lässt noch Strukturen auf der Oberfläche erkennen, die nur einen Kilometer messen. Bereits vor über dreißig Jahren besuchte die US-Raumsonde Mariner 10 den innersten und kleinsten Planet des Sonnensystems. Ihre Bilder zeigten aber nur rund 45 Prozent seiner Oberfläche und das auch in einer viel geringeren Auflösung. Mit Hilfe der detailreichen Bilder hoffen die Wissenschaftler zu erfahren, was die Landschaft über die vergangenen vier Milliarden Jahre geformt hat.

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