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Marsrutsch

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Marsrutsch

Bei aller Großartigkeit der Landschaft – meist ist die Draufsicht auf unseren roten Nachbarplaneten doch etwas statisch. Gelegentlich tut sich aber auch auf dem Mars Dramatisches, wie ein Vergleich zweier Aufnahmen nun zeigt: Wo sich im November 2007 noch das übliche gleichförmige Gelände zeigt, ist im Februar 2010 eine veritable Staublawine talwärts gerutscht; deutlich erkennbar ist das dunklere, frisch umgewälzte Geröll, das den alten Marsboden überdeckt. Ausgelöst wurde der Marsrutsch durch den Einschlag eines kleineren Meteoriten auf dem Grat oberhalb der dunklen Fläche. Vermutlich war der Gesteinsbrocken nur einen halben Meter groß. Sein Einschlagkrater – gerade einmal viereinhalb Meter im Durchmesser – ist genau inmitten des oberen Viertels der Staubzunge zu erkennen. Die Zunge selbst überspannt an ihrer breitesten Stelle gut 200 Meter.

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