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Nanonadelwald

Nanostächen

Nanostächen

Forscher um Arup Purkayastha vom Rensselaer Polytechnic Institute in Troy, New York, haben herausgefunden, wie sich das Wachstum von Nanostäbchen mit Hilfe eines biomolekularen Tensids steuern lässt. Indem sie Temperatur, Zeit und Menge des verwendeten Tensids während der Synthese sorgfältig kontrollierten, brachten sie sogar "verzweigte" Strukturen hervor.

Jedes der winzigen Stäbchen besteht aus zwei Materialien: Der Kern aus einem einkristallinen Wismuttellurid ist umhüllt von einem zylinderförmigen und ebenfalls einkristallinen Wismutsulfid. Zwar sind weder derartige Architekturen, noch das Verzweigen von Nanostäbchen mit Hilfe von Biomolekülen eine Premiere. Allerdings ist es nun das erste Mal, das beides gleichzeitig gelang, berichten die Forscher.

Außerdem würden die meisten Methoden mehrere Schritte benötigen, um Stäbchen dieser Bauart herzustellen. Purkayastha und seine Kollegen brauchen hingegen nur einen einzigen. Und deshalb könnte sich das neue Verfahren eignen, um die mehrteiligen Stäbchen in großem Stil zu synthetisieren. Eine mögliche Anwendung sehen die Wissenschaftler etwa in kleineren und leistungsfähigeren Wärmepumpen oder in thermoelektrischen Geräten, die Strom aus Wärme erzeugen. (mp)

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