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Astronomie: Philae-Landung: Der Director's Cut

Ein Film aus sieben kombinierten und bearbeiteten Standbildern zeigt die Landung von Philae auf dem Kometen 67P/Tschurjumow-Gerasimenko in Echtzeit.
Zu den erfolgreichsten und weltweit wohl am stärksten beachteten Missionen der ESA in der jüngeren Vergangenheit gehört die von Rosetta und ihrer Tochtersonde Philae, die auf dem Kometen 67P gelandet ist.
© European Space Agency, ESA
Philae-Landung: Der Director's Cut

Die Europäischen Weltraumorganisation ESA hat ein Video veröffentlicht, das in Echtzeit zeigt, wie die Raumsonde Philae am 12. November 2014 auf dem Kometen 67P/Tschurjumow-Gerasimenko landete – und zwar aus der Perspektive von Philaes zum Boden gerichteter Kamera ROLIS. Dafür kombinierten und interpolierten die Experten zeitlich sieben Standbilder, die bereits Ende Juli veröffentlicht wurden, als Forscher die ersten Ergebnisse der Rosetta-Mission in Fachmagazin "Science" publizierten.

ROLIS nahm die Fotos im Abstand von zehn Sekunden auf, während Philae sich aus einer Höhe von 67 Metern langsam gen Landestelle "Agilkia" absenkte, heißt es im Rosetta-Blog der ESA. Bildlücken füllten die Wissenschaftler im Nachhinein mit den Daten von vorherigen oder späteren Aufnahmen auf, um so einen möglichst plastischen Eindruck davon zu vermitteln, wie die Landung aus Sicht der Sonde wohl ausgesehen haben muss. Das Video endet nach knapp einer Minute, als Philae sich noch etwa neun Meter über der Oberfläche von 67P/Tschurjumow-Gerasimenko befindet. Hier gibt es keine Bilddaten mehr, da der Lander anschließend auf dem Kometen aufsetzte, bevor weitere zehn Sekunden verstrichen waren.

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