Direkt zum Inhalt

PROBA-3: Sonnensatellit fotografiert die Erde

Bei den Vorbereitungen für eine Beobachtung der Sonne entstand diese Aufnahme der Erde und des Partnersatelliten von PROBA-3 davor.
Ansicht der Erde aus dem Weltraum, die Afrika, den Nahen Osten und Teile Asiens zeigt. Die Kontinente sind von Ozeanen umgeben, und Wolkenformationen sind über dem Indischen Ozean sichtbar. Das Bild vermittelt eine globale Perspektive und hebt die geografischen Merkmale der Region hervor.

Ein Blick zurück

Der Sonnensatellit PROBA-3 der Europäischen Weltraumagentur ESA besteht aus zwei Teilen, die im Formationsflug die Erde umrunden. Einer von ihnen ist kreisrund und scheibenförmig und erzeugt eine winzige totale Sonnenfinsternis für den 147 Meter entfernten Partnersatelliten, auf dem sich die wissenschaftlichen Instrumente befinden. Diese zeichnen Bilder der Sonne und ihrer äußeren Atmosphäre, der Korona, auf. Um den exakten Abstand zueinander einzuhalten, verfolgt der voranfliegende, schattenwerfende Occulter seinen Partner mit Kameras und stellt seinen Abstand mithilfe dort blinkender Leuchtdioden ein.

Gelegentlich gerät bei diesen Flugmanövern auch die Erde mit ins Bild, in diesem Fall am 10. Juli 2026. Deutlich lässt sich vor dem Blau des Indischen Ozeans der fast schwarze Partnersatellit von PROBA-3 erkennen, er ist quaderförmig mit seinem rechteckigen Solarzellenausleger rechts. Das Bild wurde anhand von Daten von Wettersatelliten wie Meteosat künstlich eingefärbt, PROBA-3 verwendet Schwarz-Weiß-Kameras für die Ausrichtung.

Sehr schön treten auf diesem Bild die charakteristischen Formen von Afrika, der Arabischen Halbinsel und des indischen Subkontinents hervor. Das fast wolkenlose Europa ist am oberen linken Bildrand zu sehen, der italienische Stiefel und Griechenland lassen sich leicht ausmachen.

Schreiben Sie uns!

Wenn Sie inhaltliche Anmerkungen zu diesem Artikel haben, können Sie die Redaktion per E-Mail informieren. Wir lesen Ihre Zuschrift, bitten jedoch um Verständnis, dass wir nicht jede beantworten können.

Partnerinhalte

Bitte erlauben Sie Javascript, um die volle Funktionalität von Spektrum.de zu erhalten.