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Hubble-Teleskop: Stürmische See im Lagunennebel

Der Name Lagunennebel hört sich eigentlich recht gemütlich an. Doch toben darin in Wirklichkeit heftige Gasstürme - was prächtige Bilder produziert.
Sturm im Sagittarius

Sturm im Sagittarius

Der Name Lagunennebel bezieht sich auf die lagunenartige Form der kosmischen Staubwolke, der vor dem glühenden Gas des Nebels vorüberzieht. Doch in dieser Detailaufnahme des Hubble-Weltraumteleskops ist das nicht auszumachen. Stattdessen fing diese Aufnahme, die sichtbares und Infrarotlicht kombiniert, das Zentrum des Nebels im Sternbild Schütze ein, in dem die Naturgewalten toben. Herschel 36, der zentrale Stern, beispielsweise beeinflusst massiv die Form des Nebels und saugt dort massenhaft Materie ab. Gleichzeitig ist er die Hauptquelle ionisierender Strahlung in diesem Areal des Universums. Im Nebel bilden sich zudem aktiv neue Sterne, was turbulent abläuft und gewaltige Gastornados produziert. Dank seiner Infrarotkamera kann Hubble auch durch dichte Gas- und Staubwolken blicken und Strukturen ablichten, die im sichtbaren Licht sonst verborgen blieben.

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