Direkt zum Inhalt

Fossilien: Totenmaske eines Geiers

Konserviert in vulkanischen Sedimenten liefert das Fossil eines Geierkopfes spektakuläre Details des Tieres.
Fossiler GeierkopfLaden...
Fossiler GeierkopfLaden...

Fossiler Geierkopf

Vulkanische Sedimente eignen sich selten, sowohl weiche als auch harte organische Gewebe zu konservieren. In den Albaner Bergen südöstlich Roms sind Forscher aber auf ein bemerkenswert gut erhaltenes fossiles Exemplar eines Geierkopfes gestoßen. CT-Aufnahmen zeigen die Zunge, den Schnabel und sogar die Nickhaut des Auges. Die Detailgenauigkeit übertreffe sogar die Funde aus der plinianischen Eruption des Vesuvs im Jahr 79. Das Fossil zeige keine Anzeichen von Verbrennungen und ermöglichte den Wissenschaftlern, die Bedingungen genauer zu analysieren, die in dem pyroklastischen Strom herrschten, als das Tier darin eingeschlossen wurde. Die Albaner Berge sind die Überreste einer ringförmigen Kette von Vulkanen, die im Pleistozän aktiv waren.

Quaternary Science Reviews 10.1016/j.quascirev.2014.04.024, 2014

25. KW 2014

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum - Die Woche, 25. KW 2014

Lesermeinung

Beitrag schreiben

Wir freuen uns über Ihre Beiträge zu unseren Artikeln und wünschen Ihnen viel Spaß beim Gedankenaustausch auf unseren Seiten! Bitte beachten Sie dabei unsere Kommentarrichtlinien.

Tragen Sie bitte nur Relevantes zum Thema des jeweiligen Artikels vor, und wahren Sie einen respektvollen Umgangston. Die Redaktion behält sich vor, Leserzuschriften nicht zu veröffentlichen und Ihre Kommentare redaktionell zu bearbeiten. Die Leserzuschriften können daher leider nicht immer sofort veröffentlicht werden. Bitte geben Sie einen Namen an und Ihren Zuschriften stets eine aussagekräftige Überschrift, damit bei Onlinediskussionen andere Teilnehmer sich leichter auf Ihre Beiträge beziehen können. Ausgewählte Lesermeinungen können ohne separate Rücksprache auch in unseren gedruckten und digitalen Magazinen veröffentlicht werden. Vielen Dank!

Partnervideos