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Verkehrte Welt

Antiblase
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Was geschieht, wenn man Seifenwasser zu Seifenwasser gießt? "Natürlich nichts", sagen sicherlich die meisten. Doch Denis Terwagne von der Université de Liège beweist mit seinen Studienkollegen das Gegenteil: Mit genügend Schwung eingegossen reißt die Flüssigkeit Luft mit unter die Oberfläche und formt dort eine Antiblase – also eine Lufthülle, in der wiederum eine Wasserkugel eingeschlossen ist.

Im Jahr 1934 stießen Physiker erstmals auf das Phänomen. Wie auch bei einer gewöhnlichen Seifenblase, die als dünner Flüssigkeitsfilm Luft von Luft trennt, hält die Oberflächenspannung die Kugel in ihrer Form. Dabei sind Antiblasen mitunter genauso stabil wie ihre luftigen Gegenstücke und halten sogar einem Wasserstrudel stand, wie das Video von Terwagne beweist.

Quelle: Terwagne, D. et al.: Antibubbles in a cyclone eyewall. arXiv:0910.2862, 2009.

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