Volcán de Fuego: Feuervulkan erwacht erneut

Feuer am Himmel
Der hochaktive Volcán de Fuego (»Feuervulkan«) in Guatemala, einer der aktivsten Vulkane Mittelamerikas, macht seinem Namen alle Ehre. Seit Montag, dem 3. August, spuckt der Feuerberg Asche, Gase und Lavafragmente rund vier bis fünf Kilometer hoch in den Himmel. Das teilte der nationale Katastrophenschutz Conred auf der Plattform X mit.
Der Vulkan liegt rund 40 Kilometer südwestlich von Guatemala-Stadt. Erste Dörfer nahe dem Vulkan wurden bereits evakuiert. Mehr als 1400 Menschen sind nach Angaben von Conred in Sicherheit gebracht worden. Anwohner suchten Schutz in Notunterkünften. Von dem Ausbruch betroffen sind circa 29 000 Menschen in verschiedenen Ortschaften – nicht nur unmittelbar durch Lavaströme, sondern auch durch den Ascheregen.
Die Aschewolken dehnen sich aktuell etwa 120 Kilometer in westlicher und nordwestlicher Richtung aus und könnten den Flugverkehr in den angrenzenden Verwaltungsbezirken beeinträchtigen. Heiße Ströme aus Gas, Asche und Gesteinsbrocken, die sogenannten pyroklastischen Ströme, fließen die Hänge des Vulkans hinunter. Die Bevölkerung ist dazu aufgerufen, dem Vulkan sowie den Schluchten an seiner südöstlichen Flanke fernzubleiben.
Der knapp 3800 Meter hohe Feuervulkan ist einer der aktivsten Vulkane Mittelamerikas. Bereits 2025 gab es zwei größere Ausbrüche. Bei einer heftigen Eruption im Jahr 2018 kamen rund 200 Menschen ums Leben. Der Volcán del Fuego liegt auf dem Pazifischen Feuerring, der seismisch aktivsten Zone der Erde. (mit Material von dpa)
Wenn Sie inhaltliche Anmerkungen zu diesem Artikel haben, können Sie die Redaktion per E-Mail informieren. Wir lesen Ihre Zuschrift, bitten jedoch um Verständnis, dass wir nicht jede beantworten können.