Vulkanausbruch: Der Ätna zeigt weiter, was in ihm steckt

Lava strömt den Ätna hinab
Seit dem 7. August 2026 ist der Ätna auf Sizilien wieder besonders aktiv: Aus zwei Schloten in 2360 Metern und 2750 Metern Höhe drängen nach Angaben des italienischen Instituts für Geophysik und Vulkanologie (INGV) dicke Lavaströme. Dazu kommen große Mengen Asche und Gesteinsbrocken – und vor allem das feine Material sorgt für Probleme für die Menschen in der nahe gelegenen Stadt Catania: Der Staub legt sich auf Autos und Häuser, Flugzeuge können zeitweise nicht starten oder landen. Tausende Urlauber sind deshalb vor Ort gestrandet. Auf der anderen Seite lockt die glühende Gesteinsschmelze Touristen, die sich das vulkanische Spektakel aus der Nähe ansehen wollen. Experten des INGV registrierten allerdings inzwischen eine leicht rückläufige Tätigkeit des Vulkans, der zu den aktivsten Europas gehört. Wann genau der Ausbruch ende, könne man jedoch nicht vorhersagen. Die momentane Eruption sei nicht außergewöhnlich. Entscheidend für den Flugbetrieb in Catania ist die vorherrschende Windrichtung, denn sie bestimmt, ob und wann die Asche bis zur südlich des Ätna gelegenen Stadt gelangt.
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