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Ötzi20

Ötzi 20
An die 230 000 Besucher strömen alljährlich in das Südtiroler Archäologiemuseum in Bozen – vor allem um die berühmteste Mumie der Welt zu sehen. Die sterblichen Überreste des 5300 Jahre alten Ötzi sind natürlich das wichtigste Exponat – aufgebahrt in ­eisiger Kälte und nur durch ein kleines Fenster zu be­trachten.

Die Bozener meiden den Begriff Exponat. Ihnen ist bewusst, dass es ein Mensch ist, der hier zur Schau gestellt wird. Ein Mensch, der einerseits von unschätzbarem Wert für die Forschung ist, der andererseits aber auch seit 20 Jahren Schlagzeilen macht. Wegen seiner Tätowierungen, wegen seines gewaltsamen Todes und natürlich wegen seines noch immer so menschlichen Aussehens.

Um dem Spagat zwischen wissenschaftlicher Unter­suchung und öffentlichem Interesse gerecht zu werden, entschied man sich schließlich dafür, den Leichnam zwar öffentlich zu zeigen, dies aber auf möglichst zurückhaltende und respektvolle Art und Weise zu tun.

Und so wird der Mann aus dem Eis auch in der großen Sonderausstellung anlässlich des 20. Jahrestages seiner Entdeckung in seiner speziellen Zelle liegen, zu der zwei Kühlkammern, ein Untersuchungsraum und ein vorgelagerter Dekontaminationsraum gehören. Auf vier Etagen, die jeweils einem der Themen Life, ­Science, Fiction und ­Reality gewidmet sind, geht es um die Geschichte seiner Entdeckung, um die neuesten Erkenntnisse zur ­Person des Gletschermanns und seiner Lebensumstände, aber auch um sein Bild in den Medien sowie um Legenden und Mythen.

Ötzi20

Life – Science – Fiction – Reality

Vom 1. März 2011 bis zum 15. Januar 2012

Südtiroler Archäologiemuseum
Museumsstraße 43
39100 Bozen
Italien
Internet: www.iceman.it

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