Direkt zum Inhalt

Der Mystische Berg

Der Mystische BergLaden...
Der Mystische BergLaden...

Geburtsstätte für Sterne

Im Inneren dieser gewaltigen Gaswolken werden Sterne geboren, die mit ihrer Hitze und Strahlung spektakuläre Skulpturen wie den "Mystischen Berg" formen.

Diese gewaltige Farbenlandschaft trägt den Titel "Mystischer Berg" und gilt als Kinderstube für Sterne. Sie befindet sich im Carinanebel, den man von der Südhalbkugel aus mit bloßem Auge sehen kann – als rötliches Leuchten in der Milchstraße. Er liegt im Sternbild Schiffskiel und zählt zu den so genannten Emissionsnebeln. Das heißt, er besteht aus Staub und Gas, das Licht in verschiedenen Farben ausstrahlt. Skulpturen wie der "Mystische Berg" entstehen, wenn junge, heiße Sterne die kalten Gas- und Staubwolken verformen – durch ihre energiereiche Strahlung und heftige Sternenwinde.

Die spektakuläre Aufnahme wurde anlässlich des 20. Geburtstags des berühmten Weltraumteleskops "Hubble" veröffentlicht. Hubble macht eigentlich keine Farbfotos, sondern misst Licht verschiedener Wellenlängen und gibt diese Messung als Schwarzweißbild aus. Die Farben werden nachträglich am Computer eingefügt, wobei hier nur das sichtbare Licht abgebildet ist. Dabei leuchtet Sauerstoff blau, Wasserstoff und Stickstoff grün und Schwefel rot. In etwa so schön würde der "Mystische Berg" also aussehen, wenn ihr direkt davor stündet. Dafür müsstet ihr aber ganze 7500 Jahre reisen – und dass auch nur, sofern ihr euch mit Lichtgeschwindigkeit bewegen könntet.

Vielleicht habt ihr den Carinanebel schon einmal in "Star Trek" gesehen, denn die NASA hat der erfolgreichen Science-Fiction-Serie Aufnahmen des Hubble-Teleskops zur Verfügung gestellt. Viele Nebel, an denen die Enterprise vorbeifliegt, gibt es also wirklich!

Lesermeinung

Beitrag schreiben

Wir freuen uns über Ihre Beiträge zu unseren Artikeln und wünschen Ihnen viel Spaß beim Gedankenaustausch auf unseren Seiten! Bitte beachten Sie dabei unsere Kommentarrichtlinien.

Tragen Sie bitte nur Relevantes zum Thema des jeweiligen Artikels vor, und wahren Sie einen respektvollen Umgangston. Die Redaktion behält sich vor, Leserzuschriften nicht zu veröffentlichen und Ihre Kommentare redaktionell zu bearbeiten. Die Leserzuschriften können daher leider nicht immer sofort veröffentlicht werden. Bitte geben Sie einen Namen an und Ihren Zuschriften stets eine aussagekräftige Überschrift, damit bei Onlinediskussionen andere Teilnehmer sich leichter auf Ihre Beiträge beziehen können. Ausgewählte Lesermeinungen können ohne separate Rücksprache auch in unseren gedruckten und digitalen Magazinen veröffentlicht werden. Vielen Dank!

Partnerinhalte