In eigener Sache: epoc Magazin für Geschichte, Archäologie und Kultur

© (Ausschnitt)
Am 7. Dezember 2007 ist es so weit. An diesem Tag erscheint die erste Ausgabe von epoc, dem Magazin für Geschichte, Archäologie und Kultur. Die Zeitschrift der Spektrum der Wissenschaft Verlagsgesellschaft löst das seit 2004 herausgegebene »Abenteuer Archäologie« ab.
»Wir entsprechen damit dem vielfachen Wunsch unserer Leser nach mehr Geschichte«, berichtet Carsten Könneker, Chefredakteur von epoc. »Dazu gehören insbesondere auch literatur-, musik- oder architekturhistorische Themen.« Eingelöst wird dies im ersten Heft gleich mehrfach – etwa in der Kolumne »Mein Held der Geschichte«, in der Roger Willemsen über den irischen Schriftsteller Samuel Beckett schreibt. Oder in »Monteverdis Geniestreich: Die Erfindung der Oper« des bekannten Musikjournalisten Jürgen Kesting. Oder in der Rubrik »Epoche im Bild«, in der regelmäßig Meilensteine der Kunstgeschichte vorgestellt werden – in diesem Fall die »Die Abteikirche von Saint-Denis: Wiege der Gotik«.
Die offenkundigsten Veränderungen erschließen sich bereits beim bloßen Hineinschauen. Denn das Äußere von epoc lässt eine Nähe zum Vorgänger kaum vermuten. Das neue Layout ist übersichtlicher und bietet in den neuen Randspalten Platz für Glossare, Kurzbiografien, Zeitleisten, Literaturtipps und vieles andere mehr.
Ganz neu sind auch die Zeitnetze. Eigens für epoc entwickelt, stellen sie das Leben einer Persönlichkeit in den historischen Kontext. Das Beispiel in der Premierennummer: Lord Horatio Nelson, der im Sommer 1798 vor der ägyptischen Küste die Flotte Napoleons vernichtend schlug. Das Zeitnetz verrät, dass Nelson nur zwei Jahre jünger war als der Wiener Klassiker Wolfgang Amadeus Mozart und dass sechs Jahre vor seiner Geburt einer der Gründerväter der USA, Benjamin Franklin, den Blitzableiter erfand. Oder dass Nelson 16 Jahre alt war, als Goethe den »Werther« veröffentlichte – und 23, als Friedrich Herschel den Planeten Uranus entdeckte. Von politischen Ereignissen über Entwicklungen in Kunst, Philosophie und Religion bis hin zu naturwissenschaftlichen Entdeckungen: »Indem wir unsere Themen konsequent in ihrem jeweiligen Kontext präsentieren, bieten wir unseren Lesern eine Gesamtschau,« erläutert Könneker.
Anderes hatte sich bereits in »Abenteuer Archäologie« bewährt – und findet sich deshalb auch im neuen epoc wieder. Rubriken wie die Nachrichtenstrecke in »In Kürze«, die bildgewaltigen Präsentationen aktueller Ausstellungen in den »Bildern einer Ausstellung« oder die munter erzählten Sagen in »Mythopolis« werden fortgeführt. Dass die Archäologie, wie es der Untertitel von epoc verspricht, weiterhin ein Fundament des Hefts bildet, beweist die Nummer 1 auch auf dem Titel: »Magisches Ägypten«. Auf gut zwanzig Seiten geht es darin um Totenkulte, Zaubersprüche und heilige Schriftsymbole – und das Phänomen, wie etliche der geheimnisvollen Riten bis heute überdauerten, etwa in der Esoterik. Besonders eindrucksvoll: Eine Bildstrecke mit den Fotografien von Harry Burton, der dabei war, als Howard Carter 1922 das Grab des Tutanchamun öffnete.
Mit epoc nutzt der Heidelberger Verlag das Potenzial, dessen Ausschöpfung er mit »Abenteuer Archäologie« bereits begonnen hatte – immerhin das auflagenstärkste deutsche Archäologiemagazin. Mit der redaktionellen Erweiterung auf historische und kulturelle Themen soll dieser Weg nun konsequent weiter beschritten werden. epoc erscheint zweimonatlich und kostet im Einzelverkauf € 7,90.
»Wir entsprechen damit dem vielfachen Wunsch unserer Leser nach mehr Geschichte«, berichtet Carsten Könneker, Chefredakteur von epoc. »Dazu gehören insbesondere auch literatur-, musik- oder architekturhistorische Themen.« Eingelöst wird dies im ersten Heft gleich mehrfach – etwa in der Kolumne »Mein Held der Geschichte«, in der Roger Willemsen über den irischen Schriftsteller Samuel Beckett schreibt. Oder in »Monteverdis Geniestreich: Die Erfindung der Oper« des bekannten Musikjournalisten Jürgen Kesting. Oder in der Rubrik »Epoche im Bild«, in der regelmäßig Meilensteine der Kunstgeschichte vorgestellt werden – in diesem Fall die »Die Abteikirche von Saint-Denis: Wiege der Gotik«.
Die offenkundigsten Veränderungen erschließen sich bereits beim bloßen Hineinschauen. Denn das Äußere von epoc lässt eine Nähe zum Vorgänger kaum vermuten. Das neue Layout ist übersichtlicher und bietet in den neuen Randspalten Platz für Glossare, Kurzbiografien, Zeitleisten, Literaturtipps und vieles andere mehr.
Ganz neu sind auch die Zeitnetze. Eigens für epoc entwickelt, stellen sie das Leben einer Persönlichkeit in den historischen Kontext. Das Beispiel in der Premierennummer: Lord Horatio Nelson, der im Sommer 1798 vor der ägyptischen Küste die Flotte Napoleons vernichtend schlug. Das Zeitnetz verrät, dass Nelson nur zwei Jahre jünger war als der Wiener Klassiker Wolfgang Amadeus Mozart und dass sechs Jahre vor seiner Geburt einer der Gründerväter der USA, Benjamin Franklin, den Blitzableiter erfand. Oder dass Nelson 16 Jahre alt war, als Goethe den »Werther« veröffentlichte – und 23, als Friedrich Herschel den Planeten Uranus entdeckte. Von politischen Ereignissen über Entwicklungen in Kunst, Philosophie und Religion bis hin zu naturwissenschaftlichen Entdeckungen: »Indem wir unsere Themen konsequent in ihrem jeweiligen Kontext präsentieren, bieten wir unseren Lesern eine Gesamtschau,« erläutert Könneker.
Anderes hatte sich bereits in »Abenteuer Archäologie« bewährt – und findet sich deshalb auch im neuen epoc wieder. Rubriken wie die Nachrichtenstrecke in »In Kürze«, die bildgewaltigen Präsentationen aktueller Ausstellungen in den »Bildern einer Ausstellung« oder die munter erzählten Sagen in »Mythopolis« werden fortgeführt. Dass die Archäologie, wie es der Untertitel von epoc verspricht, weiterhin ein Fundament des Hefts bildet, beweist die Nummer 1 auch auf dem Titel: »Magisches Ägypten«. Auf gut zwanzig Seiten geht es darin um Totenkulte, Zaubersprüche und heilige Schriftsymbole – und das Phänomen, wie etliche der geheimnisvollen Riten bis heute überdauerten, etwa in der Esoterik. Besonders eindrucksvoll: Eine Bildstrecke mit den Fotografien von Harry Burton, der dabei war, als Howard Carter 1922 das Grab des Tutanchamun öffnete.
Mit epoc nutzt der Heidelberger Verlag das Potenzial, dessen Ausschöpfung er mit »Abenteuer Archäologie« bereits begonnen hatte – immerhin das auflagenstärkste deutsche Archäologiemagazin. Mit der redaktionellen Erweiterung auf historische und kulturelle Themen soll dieser Weg nun konsequent weiter beschritten werden. epoc erscheint zweimonatlich und kostet im Einzelverkauf € 7,90.
Abdruck honorarfrei bei Quellenangabe: epoc, 1/2008
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