Die Thüringer Bildungsinitiative "Nelecom" setzt auf die natürliche Entdeckerfreude von Kindern und Jugendlichen – und auf die Beteiligung der ganzen Kommune. Zum wissenschaftlichen Beirat des Projekts gehört der Neurobiologe Gerald Hüther.
"Man kann einen Menschen nichts lehren", soll Galileo Galilei (1564-1642) einmal gesagt haben. "Man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken." Warum der berühmte Naturforscher damit Recht hatte, glauben Hirnforscher heute begründen zu können. Doch was ist verkehrt daran, Menschen belehren zu wollen? "Damit verbindet sich die Vorstellung, der Lehrer würde Wissen wie einen Gegenstand auf die Gehirne von Schülern übertragen", erklärt der Neurobiologe Gerald Hüther. Soll aus Informationen Wissen werden, müssten Schüler ihrem "Lernstoff" aber Sinn und Bedeutung geben. Lehrer könnten sie dabei bestenfalls unterstützen – etwa durch anschauliche Beispiele, die eine Brücke zur Erfahrungswelt schlagen. Es bekommt Menschen bekanntlich schlecht, ständig Dinge tun zu müssen, die sie als sinnlos erleben. Schülern jedoch wird das oft zugemutet ...
Spektrum - Die Woche – DeepSeek erschüttert erneut die KI-Welt
»Die Woche« analysiert, wie das KI‑Modell DeepSeek die globale KI‑Landschaft verändert. Zudem: Warum die körperliche Fitness von Kindern und Jugendlichen seit Corona sinkt, weshalb Alltagsgespräche seltener werden und wie neue Verfahren der Quantenfehlerkorrektur Quantencomputer voranbringen.
Spektrum Kompakt – Lebensort Schule
Die Schulzeit prägt weit über das Lernen hinaus: Hier werden Persönlichkeiten und Lebenswege geformt. Mit der Digitalisierung hat sich dieser Lebensort aber verändert. Was bringt ein Handyverbot an Schulen – oder der Matheunterricht? Wie unterstützt man die mentale Gesundheit von Heranwachsenden?
Spektrum Kompakt – Gleichberechtigung?
Trotz der Bemühungen um Gleichberechtigung sind Frauen und Männer in vielen Aspekten des Alltags nicht gleichgestellt. Schon in der Schule werden Mädchen und Jungen durch stereotyp verzerrte Bewertungen geprägt und sogar Stadtplanungen sowie medizinische Studien sind eher männlich beeinflusst.
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