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Spektrum-Autor, Physiker und Zauberkünstler

Spektrum hat den Zauberkünstler und Physiker Thomas Fraps eingeladen, nicht nur für uns zu schreiben, sondern auch für uns zu zaubern - sehen Sie hier seine Videos!
Der Lerneffekt, der sich bei Hirnforschern einstellt, wenn sie Zauberer bei der Arbeit beobachten, besteht selbst heute noch. Die Neurowissenschaft kann "viel vom Wissen und den Fähigkeiten der Zauberkünstler profitieren", schreibt Thomas Fraps, seines Zeichens studierter Physiker und ebenfalls Zauberkünstler in der aktuellen Spektrum-Ausgabe.

"Dass deren Vorführungen dadurch entzaubert werden, steht nicht zu befürchten. Schließlich tun neurowissenschaftliche Erkenntnisse über die Wahrnehmung von Musik dem Genuss eines Beethoven-Konzerts ebenfalls keinen Abbruch. Somit wird auch der Besitzer eines Gehirns, das alles über die neuronalen Korrelate der Ablenkung weiß, von einem guten Zauberkünstler weiterhin aufs Angenehmste getäuscht werden!"

Sehen Sie hier fünf Videoclips, in denen Thomas Fraps für Spektrum der Wissenschaft nun auch selbst zaubert – viel Spaß! Eine zusammenhängende Fassung mit größerem Bild, allerdings entsprechend größerer Datenmenge, finden Sie auf der Videoplattform Vimeo, dort eingestellt von der Regisseurin des Videos, Anita Leyh.

Magie im Gehirn (1 von 5)
Zauberkünstler gab es lange, bevor die Neurowissenschaften ihre ersten Erfolge feierten und mit Hilfe zum Beispiel von bildgebenden Verfahren das Gehirn beim Denken genauer beobachten konnten. Mittlerweile stellt sich sogar heraus, dass die Forscher von den Zaubereien lernen können. Thomas Fraps, Zauberkünstler und Physiker, verbindet beide Disziplinen – hier können Sie ihm zusehen.



Magie im Gehirn (2 von 5)
Auch ein Zauberer kennt Ausreden: "Du hast wahrscheinlich zu stark gedrückt und das erzeugt einen Kraftvektor nach unten!" Thomas Fraps lädt zwei Gäste zum Kartenspielen ein – überraschende Effekte inklusive.



Magie im Gehirn (3 von 5)
Alles Psychologie? "In dem Moment, in dem Geld auf dem Tisch liegt, schauen alle genau dorthin", sagt Thomas Fraps, Physiker und Zauberkünstler. Dann fordert er Yvonne auf, noch ihren Fingerring dazu zu legen. "Jetzt ist sie endgültig emotional involviert." Nur der zweite Gast, Arvid, kann die Szene noch halbwegs rational beobachten. Lässt er sich trotzdem täuschen?



Magie im Gehirn (4 von 5)
"Da fehlt unserem Gehirn manchmal der Durchblick." Auch Zauberkünstler Thomas Fraps setzt darauf, dass seine Zuschauer implizite Annahmen über bestimmte Gegenstände in einem bestimmten Kontext haben – und führt sie ad absurdum.



Magie im Gehirn (5 von 5)
Für einen Zauberer ist die Genetik ganz einfach: Adenin, Cytosin, Thymin, Guanin, dann fehlen noch Wasserstoffbrücken und schon ist Thomas Fraps bei der Doppelhelixstruktur angelangt. Und macht auch gleich vor, wie es Gentechniker schaffen, einen Genabschnitt in einen Fremdorganismus zu transferieren.



Thomas Fraps (www.thomasfraps.com) hat sich nach Abschluss des Physikstudiums 1994 der Zauberei zugewandt. Er erhielt diverse Auszeichnungen, moderierte zwei Jahre lang "trickreich" die Fernsehsendung "Faszination Wissen" im Bayerischen Rundfunk und verbindet seither Magie und Wissenschaft auf der Bühne wie im Labor.

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