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Lesermeinungen - Spektrum der Wissenschaft - Seite 72

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Fragwürdig...

    06.12.2017, Thomas Hilleke
    Ich bin Imker und gegen den Einsatz von Neonics, aber ebenso bin ich gegen Monokulturen usw da sie genau so unnatürlich sind wie der Einsatz von Chemie...

    Aber!
    wenn ich zu Anfang eines wissenschaftlichen Berichtes lesen muss, dass Hummelvölker Gewicht zulegen um den Winter zu überleben... muss ich schmunzeln und die Wissenschaft hinterfragen.
    Aus dem Artikel:
    „Bei den Hummeln (Bombus terrestris) war das schon anders. Hummelkolonien, die mit unbehandeltem Weizen gefüttert wurden, sahen normal aus und legten an Gewicht zu, >>>>>um den Winter zu überstehen<<<<. Bei Kolonien, die den Neonicotinoiden ausgesetzt waren, zeigte die Wachstumskurve dagegen nur eine gerade Linie, sprich keine Gewichtszunahme.“

    Ich würde an dieser Stelle gern die Hummelvölker sehen, die als Volk überwintern.
    Nach meinem Stand überwintern bei Hummeln nur die Jungköniginnen. Der Rest des Volkes stirbt. Die Königinnen legen im Frühjahr den Grundstein für ein neues Volk.
    Später wird es sogar beschrieben „Hummelköniginnen nach dem Winterschlaf“

    Letztes Jahr hatte ich bei meinen Völkern keinen Winterverlust und der größte Widersacher meiner Bienen scheint die Varroa zu sein. Allerdings habe ich hier im Sauerland das Glück, dass es keine großen Monokulturen. Klar gibt es Mais-, Weizenfelder usw... aber aufgrund der geografischen Lage nur im kleinen Maßstab, verglichen mit ebenen Landstrichen.

    Fakt ist mMn nach:
    je natürlicher alle Umstände sind, umso besser für alle. Mensch wie Natur

  • Sehr beeindruckend...

    06.12.2017, Peter Schäfer
    ..., wenn man dagegenhält, wieviel Zeit und Energie bisher in die Entwicklung konventioneller Schachprogramme geflossen ist. Die landläufige Meinung war, dass mit Neuronalen Netzen im Schach nicht sehr viel zu holen ist.

    Man darf auch nicht vergessen, dass Schachprogramme bisher immer mit einem "Eröffnungsbuch" gespielt haben, d.h. mit einem Berg handverlesener Varianten, in welche die menschliche Erfahrung von Jahrhunderten geflossen ist. Das alles hat sich die Maschine in vier Stunden selbst beigebracht !

    Ganze Regale von Schachbüchern müssen neu geschrieben werden ;-)
  • Allheilmittel elektrisches Auto? Nein! Ein Plädoyer für geteilte Freiräume!

    06.12.2017, Bernard
    Vision und Disruptionsglaube sowie Vernunft d.h. System Teilen gegen Haben. Ich denke die Vielfalt und die Vernetzung bringen die Chancen.
    Das eine Modell gegen das andere auszuspielen bringt nichts. Und die Ersparnis alleine wird keine vollständige Disruption bringen.
    Beispiele: Auch heute ist CarSharing in der Stadt das wesentlich günstigere und vernünftigere Modell und man hat viel weniger Arbeit damit. In Chinas Städten zahlen die, die es sich leisten können Unsummen um ihr eigenes Auto zulassen zu können obwohl die Taxis überall und jederzeit zur Verfügung sind und dazu wesentlich kostengünstiger. Auf dem Land sieht es sowieso nochmal anders aus. Viele nutzen das Auto sehr oft am Tag für jeden ‚Gang‘. Die werden nicht ohne weiteres auf Sharing-Modelle umsteigen zumal ja auch teilweise Material transportiert wird, das sich nicht so einfach oder nur unbequem umladen lässt.

    Klar wird es in Ballungsgebieten vor allem jüngere Menschen geben, die auf das Statussymbol und die Arbeit damit pfeifen und dafür viel neuen Spielraum gewinnen wenn sie die vernetzte Welt nutzen.

    Ganz so schnell wird es nicht gehen zumal die Haftungsfragen und Regulierungen tatsächlich nicht gelöst sind. Und ja, die Software ist neuronal und die Regulierung funktioniert immer noch in Fallbetrachtungen. Das passt nicht zusammen. Man sieht ja schon wie simpel die Dieseldiskussion diskutiert wird und in Wirklichkeit ist das alles viel komplexer (über 5000 Parameter in einer Dieselmotorsteuersoftware).

    Wenn Du reich werden willst, dann werde Anwalt in der Sache! Da kann man sicher ‚gewinnen‘.

    Und noch ein Punkt: Alles wird in Zusammenhang mit dem Elektroauto diskutiert. Zunächst ist jedoch die Antriebstechnologie unabhängig von den Modellen zur gemeinsamen Nutzung. Ich denke schon, dass einige etablierte Autohersteller die beste Ausgangsposition haben sich als Mobilitätsdienstleister in eine sehr wettbewerbsfähige Situation zu bringen. Ob sie schnell genug sind? Ich denke ja.

    Auch und gerade in China wird dem Hersteller mit dem Stern mehr Vertrauen entgegen gebracht als den eigenen Firmen. Wer es sich leisten kann lässt die Babymilch für seine Kinder aus Deutschland einfliegen.

    Letztlich und auf längere Sicht ist es eine Frage des Vertrauens der Kunden und der regulierenden Behörden in die Hersteller und die Frage des besten Gesamtpackets. Da ist längst ein Kampf entbrannt.

    Ist die Technologie des autonomen Fahrens, wie sie heute schon im Tesla eingebaut ist, zu verantworten?
    Der Mensch soll immer dann sofort in die Verantwortung und das Steuer übernehmen wenn die Technik versagt? obwohl er doch eben noch mit ganz anderem abgelenkt war? Oder immer dann selbst fahren, wenn die Strassenverhältnisse widerlich sind?

    Schon heute dauert es immer einige Tage bis die Menschen sich an eine witterungsbedingte Fahrweise im Herbst gewöhnen.

    Die ‚Freude am Fahren‘, die BMW in seiner Werbung so preist, gibt es sicherlich schon längst nicht mehr in bestimmten Situationen im Stau in den Städten aber es gibt sie schon noch an vielen Orten. Auch das wurde nicht berücksichtigt im Artikel.

    Die Welt der Mobilität wird auf jeden Fall bunter und das ist gut so. Allerdings eben auch immer regulierter und mehr aufs Auto fixiert. Erst wenn man den Autos in den Städten den exzessiven Raum und das Recht nimmt blühen andere Lösungen auf. Mit Geld, sprich Gebühren alleine, lässt sich das kaum beeinflussen.

    Dass ein schnelles e-bike (S-Pedelec) nur bis 45 km/h unterstützt, in Städten aber 50 km/h erlaubt sind und 60 km/h gefahren werden wo es denn immer einen Moment lang geht, ist auch so ein Punkt wo dem stärkeren das ‚Recht' gegeben wird sich noch schnell am e-bike vorbei zu quetschen bevor er sich wieder hinter die Kolonne quetschen muss und dem e-bike die Spur nimmt.

    Wenn öffentliche, vollautonome und andere e-Fahrzeuge aller Art sich in der Stadt mit gleichmäßiger, ruhiger Geschwindigkeit im Fluss befinden und nicht alles zu parken, dann ist das eine große Chance für eine umweltfreundliche und menschenfreundliche Mobilität - insbesondere in den Ballungsräumen.

    Und ja, eine Batterie hält nur wenige Jahre. Ein Fahrzeug, das in der Zeit viel bewegt, ist viel umweltfreundlicher als viele, die in der Summe genau dieselbe Mobilitätsleistung bringen.

    Der Bayerische Verkehrsminister wird mit seinem großen BMW schon Platz finden in dem neuen Modell. Vielleicht im Museum?

    Schön wär’s. Ich denke mit entscheidend ist die Infrastruktur und die obliegt ja in Deutschland dem Bund, dem Land, den Kommunen …. oh…jeh! Kaum eine Chance es sei denn man orientiert sich als Kommunale Verwaltung konsequent und ausdauernd an den positivsten Beispielen, die es ja auch schon gibt.

    Lokale Regulierung gegen die Übermacht des Individualverkehrs!? Besser wäre das auf allen Ebenen anzugehen und nicht eine Flut von lokalen ‚Verboten‘ zu erlassen um dem Problem Frau und Herr zu werden.

    Langsamer, gleichmäßiger, vielfältiger, rücksichtsvoller, verantwortungsvoller, logistisch optimierter, gesünder, umweltfreundlicher, Streßfreier.

    Ein voll autonomes Elektroauto, das im Schnitt weiter nur 1,2 Menschen transportiert ist ein möglicher Baustein im ganzen - ein Baustein, der die Anforderungen nur teilweise erfüllt - der aber zur Zeit als Allheilmittel propagiert wird und in den Medien und der Politik alles Interesse auf sich zu ziehen scheint.

    Und das Bild in dem Artikel spricht Bände! Ein gläsernes Modell eines Elektroautos mit 2 ganz dicken Auspuffen!
  • Reizthema Histamin..

    06.12.2017, zucker_frau
    Was mich unglaublich an diesen Beiträgen über eingebildeten Lebensmittelunverträglichkeiten nervt, ist, dass es niemals gefragt wird, WARUM es so vielen Menschen nicht gut geht und sie mit Magen-Darm-Problemen, Müdigkeit, depressiven Verstimmungen, Wassereinlagerungen usw kämpfen, obwohl nichts organisches gefunden wird ,wie z.b. auch bei mir..

    Als Schulmedizinerin habe ich an diesen gesamten Humbug nie geglaubt, wurde jedoch des Besseren belehrt. Z.B. Histaminintoleranz: laut "Spektrum" sind davon zur 80e% Frauen mittleren Alters betroffen. Also, warum evt nicht den hormonellen Zusammenhang zwischen dem Anstieg an Histaminspiegel und Hormonenstatus der Frauen versuchen zu ermitteln? Oder ist es einfach wieder " Frauenhysterie"???

    Ich habe es an eigenem Leib erfahren: aufgrund einer Ivf musste ich wochenlang mir Progesteron spritzen lassen, was bei unglaubliche Nebenwirkungen ausgelöst hatte: Nesselsucht, Unterleibskrämpfe, Muskelschmerzen, bleierne Müdigkeit, Würgereiz und auf einmal allergische Reaktion ( bis hin zum anaphilaktischen Schock) auf viele Lebensmittel,die ich bis dahin niemals hatte. Geholfen hat mir ein verschreibungspflichtiger Antihistaminikum! Ich war auf einmal wieder für ein paar Stunden lebendig! Also, stieg mein Histaminspiegel wohl ins Unermessliche und löste sehr viele autoimmunreaktionen aus. Ich bekam eine Histaminintoleranz! als Frau im Mittlerem Alter (44 Jahre).

    Also, sollten die Menschen mit ihrem Unwohlsein wirklich ernst genommen werden und es sollte nachgeforscht werden, ob nicht evt tatsächlich Überreaktionen auf bestimmte Lebensmittel bestehen auf Grund von gestörtem Bakterienhaushalt im Darm ( dort wo DAO-Enzyme produziert werden) oder gestörtem Hormonenhaushalt..

    Hysterisch sind eher die Mediziner, die keiner Erklärung für soviele Autoimmunreraktionen und Lebensmittelunverträglichkeiten finden,deren extremen Anstieg sowie Ausbreitung in der jüngsten Zeit.
  • Asthma: die übersehene Grundursache.

    06.12.2017, Richard Friedel
    Mit der Mundatmung kam in jungen Jahren mein Asthma. Beim Anfall brachte kräftiges Einatmen nur eine Verschlimmerung eines Anfalls. Nach der heutigen ärztlichen Vorstellung wäre das nicht zu erklären, wird doch hier die Wirkung der Nase auf nur Reinigung, Filtrierung und Anfeuchtung. Mundatmung wäre nicht falsch, wenn eine dieser Wirkungen ausfallen würde, denn das könnte nicht einen Bronchialkrampf zur Folge haben.
    Der Gegenspieler zu Asthma mit dem Bronchialkrampf ist ein auf die Bronchien zielender Lippenreflex. Das spürt man sofort mit Fingerdruck oder mit Einatmung durch die Nase, die kräftig genug ist, um die Lippen unter Druck zu setzen.
    Dass diese Erklärung des Asthmas völlig geistlos erscheint, war kein Hindernis für das System der Atemübungen nach Frau A.Strelinkova, das in Russland so gut eingeführt ist. Siehe z. B strelnikova gruppa 2 für eins der vielen Videos.
  • Unendliche Reihen und Kommutativ- und Assoziativgesetz

    06.12.2017, Paul Mielnikowski
    In unendlichen Reihen gilt weder das Kommutativ- noch das Assoziativgesetz, unter gewissen bedingungen kann man durch umordnung unendlicher Reihen jeden beliebigen Zielwert erreichen. Ein Video zum Thema: https://www.youtube.com/watch?v=p_c_iqKCFjo
  • Und alles nur, um uns zu überwachen

    06.12.2017, Holger Heinrich
    Sicher, einige Systeme können echt helfen. Einschlaf Assistenten, Abstands Assistenten oder ABS. Die sind echt sinnvoll.

    Aber bitte .. permanent für alles sichtbar zu sein? Absolut überall Kameras, Micros und movement tracking? NULL Kontrolle über UNSERE Daten?

    Im englischen wird das ganze besser unterschieden:
    - safy
    - security
    - PRIVACY
    1 und 2 behaupten alle "perma online 4.0 blabla" Leute zu wollen.
    3 wird ignoriert, ausgenutzt, MISSBRAUCHT!

    Und solang 3 nicht gesetztlich Weltweit einheitlich kontroliert wird (und bestraft AUCH bei Geheimdiensten!!!!) kauf ich mir weiterhin Autos OHNE super duper elektro Spielerein! Und wenn es keine E-Autos OHNE prema-Überwachung gibt, dann halt nicht.

    Btw. geht es nicht dadrum, dass ich etwas zu verbergen hätte. Es geht nur keinen etwas an!! Regierungen und Firmen deklarieren alles und jeden beliebig als "Secret" oder "Top Secret". Nur MEINE Privatssphäre darf jeder durchleuten oder wie?
    Nix die! Die ist TOP SECRET!! Durch mich dazu deklariert! ;)

    Ernsthaft. Wer was von mir wissen will, der soll mich fragen und nicht wie ein Verbrecher rum schnüfffeln mit als "Helferlein" getarntem Müll.
  • Erkenntnis aus Pterosauriereiern

    05.12.2017, Klaus Ebel
    Ein interessanter Artkel. Leider wurde das Wichtigste dabei nicht erkannt. Es handelte sich bei den Schlüpflingen nicht um Nestflüchter, sondern sozusagen um Landflüchter, die in der gefährlichsten Phase ihres Lebens ähnlich wie die kleinen Meeresschildkröten nach dem Schlüpfen so schnell wie möglich in ihr Element, das Wasser, rennen mussten. Die langschwänzigen Formen blieben dort zeitlebens, die kurzschwänzigen so lange bis ihre Entwicklung das Fliegen ermöglichte. Alle Flugsaurier blieben zeitlebens ans Wasser gebunden, denn zur Eiablage mussten sie zurückkehren, zweckmäßig in das Gebiet ihrer eigenen Kindheit. Weichschalige Eier wie in diesem Fall werden nur von Wasserewohnern im weichen warmen Boden abgelegt.
  • Weltverbesserer sollten sich erst mal selber verbessern

    05.12.2017, G. Scholzen
    @Klaus Schröder
    Ich kenne auch Menschen, die von E-Autos fast schwärmen. Aber fahren tuen die auch ein ganz normalen guten Verbrenner, weils billiger und bequemer ist; ein Bekannter (engagiert als "Klimaschützer") ist sogar Mitinhaber einer Tankstelle. Und so ist die Realität in diesem Bereich: Wer einen Verbrenner fährt, aber am liebsten e-Autos auf den Straßen hätte, dem braucht man kein Wort zu glauben, wenn er nicht mit gutem Beispiel voran geht. Alles öko-Pharisäer.
    Wenn ich lese, dass Angela Merkel meint "es soll bald 1 Million e-Autos auf deutschen Straßen geben", dann soll die Kanzlerin doch höchstpersönlich zuallererst mit nem e-Auto als Dienstfahrzeug durch die Gegend brettern. Mal sehen, wie weit sie kommt, im wahrsten Sinne des Wortes.
    Wie meinte einst Ex-Kanzler Helmut Schmidt: "Politiker, die nur noch Visionen haben, sollten besser zum Arzt gehen".
  • Beprobung untersagt ?

    05.12.2017, Philipp
    Hallo Spektrum Team,

    vielen Dank für diesen Artikel. Aber können Sie erklären warum die Beprobungen im Küchen und Badbereich untersagt wurde ? Was kann beim bloßen entnehmen von Proben so kritisch sein ?

    Vielen Dank
    Philipp
  • Innovationen und die Klippen

    05.12.2017, Klaus Schröder
    @Konrad Lehmann

    Das kann man auch anders betrachten. es gibt kluge Leute, die sich angeschaut haben, wie sich disruptive Innovationen verbreiten oder auch an einem Punkt hängen bleiben können.

    Zuerst kommen Enthusiasten und Early-Adopters (ca. 1/6 der Menschen). Das sind Leute, die von neuen Ideen einfach begeistert sind. Sie setzen diese um, auch wenn es eventuell einige Nachteile nach sich zieht. Zu der Gruppe werden Sie vermutlich gehören. Sie nehmen in Kauf, dass das Auto nicht direkt vor der Hütte steht, wenn sie mal eins brauchen. Das ist zwar unbequem, aber weil Car-Sharing doch so eine tolle Idee ist, würden Sie das trotzdem machen.

    Die nächste Gruppe sind die Pragmatiker (ca. 1/3 der Menschen). Die sind offen für neue Ideen, wenn diese praktisch sind. Die wollen dabei keine bzw. kaum Nachteile in Kauf nehmen, wenn sie die neuen Sachen nutzen. Dazu wird vielleicht auch Ihre Frau gehören. Sie wird dann vor der Haustüre einsteigen wollen und nicht erst lange zum Auto laufen müssen. Zwischen den Pragmatikern und den anderen beiden vorhergehenden Gruppen gibt es eine Klippe (Chasm), die man überwinden muss: Die Innovation muss so gut werden, dass es die Pragmatiker überzeugt. Die Vorteile müssen die Nachteile klar übertrumpfen.
    Gerade beim Car-Sharing sehe ich, dass die selbst fahrenden Fahrzeuge diese Klippe überwinden werden, denn sie beseitigen gerade den größten praktischen Nachteil von Car-Sharing: Man muss nicht mehr zum Fahrzeug, wenn man eins braucht. Das Auto kommt vor die Haustüre gefahren, wenn man es braucht.

    Danach kommen dann die Konservativen (ca. 1/3 der Menschen). Die machen erst dann mit, wenn die Pragmatiker überzeugt wurden. Das sind auch die, die auf das Statussymbol wert legen. Denn das war ja schon immer so. Aber wenn die Pragmatiker im Boot sind, dann hat das Statussymbol schon keinen so hohen Stellungswert mehr und dann wollen die das auch machen.

    Zuletzt kommen dann noch die Verweigerer (weitere 1/6 der Menschen). Die wollen zum verrecken nicht. Die wird man am Ende dazu zwingen müssen, weil das manuelle Fahren einfach zu gefährlich ist.
  • Keimschutz im Wohnmobiltank uneffektiv?

    05.12.2017, derPragmatiker
    Ich verwende Silberionen im Wassertank meines Wohnmobils. Bedeutet die im Bericht genannte Anpassung der Bakterien, daß der Schutz unwirksam wird? Vielleicht kennt sich da Jemand besser aus als ich und kann mir gar eine bessere Lösung nennen. Trinken tue ich das Wasser aus dem Tank allerdings sowieso nicht.
  • Bei digitalen Daten

    05.12.2017, Gottfried Heumesser
    ist es wenig sinnvoll sie irgendwo physikalisch "einzufrieren", denn dann fehlen die Abspielgeräte. Vielmehr muss man sie rechtzeitig auf neue Medien kopieren und - da sie ja verlustlos kopierbar sind - mehrfach an verschiedenen Orten aufbewahren. Und mit der nächsten Generation von Datenträgern wieder umkopieren.
    Das ist leider eine sehr wichtige und meist unterschätzte Arbeit, mit der nichts zu verdienen ist. Daher wundern sich dann die "Wirtschaftswissenschaftler" wieso die Dinger verloren sind. Dabei sind sie selber schuld daran, wegen "nix verdienen".
    Heute bekommen wir gerade noch externe Laufwerke für Floppy Disks oder CD / DVD. Aber die NASA hat noch Magnetbänder von den Apollo-Missionen, die keiner mehr lesen kann. Dabei waren die Bandlaufwerke in den Fünfziger- und Sechziger-Jahren das Sinnbild für Computer.
  • @Stefan Marski

    05.12.2017, Hannes Partsch
    Da gebe ich Ihnen durchaus Recht, doch ich erinnere Sie daran, daß es alte Schriften (Keilschriften, Runen etc. etc.) gibt, die trotz modernster Computerunterstützung und noch so gefinkelter Ansätze durch Spezialisten nicht zu entziffern sind. Diese Schriften sind z. Teil tausende Jahre alt. Daher: Wie werden unsere Aufzeichnungen in tausenden Jahren gelesen?? Ich sehe die Lösung nur in der sukzessiven Umwandlung in die immer neuesten Codes, und da sollte niemals eine Lücke entstehen. Die Codierung von Daten in unterschiedliche Systeme mit Hilfe von Computern ist eine Technik, die erst einige Jahrzehnte alt ist. Ebenso aktuell ist Cracksoftware und die Technik dazu. Aber blicken Sie mal in 2000 Jahren auf unsere Zeit zurück! Vielleicht helfen dann Quantencomputer weiter??
  • Was für Erkenntnisse bringen die Voyager-Sonden noch?

    05.12.2017, herbert
    Die Sonden "am Leben" zu halten ist sicher nicht ganz billig - weiss jemand, welche Erkenntnisse uns die Sonden aktuell noch bringen?