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Lesermeinungen - Spektrum der Wissenschaft - Seite 32

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Zu kurz gedacht.

    07.02.2018, Daniel
    1.Das die Forschungsergebnisse fehlen sind ein selbst gemachtes problem. Die Pflanze gibt es lange genug, und kiffer gibt es wohl auch reichlich. Dass Mann da keine brauchbaren Forschungsergebnisse rausgezogen hat ist dass problem des Verbots bzw ein Versagen unserer Eliten.
    -Dann müssen wir uns wohl auf die Ergebnisse von weiter entwickelten Länder verlassen.

    2.Beim verbotenen Cannabis steigt der Konsum stedig. Beim erlaubten Tabak und Alkohol wir immer weniger konsumiert. Vll bringt ja eine gute und offene Aufklärung ja doch was?!

    3. Ich denke nicht dass überhaupt viel mehr Leute anfangen würden zu kiffen nur weil es legal ist.
    Ich geh davon aus dass, über kurz oder lang es sich so wie in den Niederlanden einpendeln wird.
    Da wird auch nicht mehr konsumiert als in Deutschland.
    Da die Mentalität in den Niederlanden auch ähnlich wie bei uns ist, denk ich ist auch ein besserer vergleich wie die USA oder so...!
    Und wenn der Verbrauch nicht wesentlich steigen würde, macht ein Verbot eh keinen Sinn, denn dann reden wir nur über den Umgang damit.

    4. 15-16 jährige verstoßen durch Konsum auch immer mehr in den Schulen schon gegen dass gesetzt, und kommen durch die Strafen nie wieder richtig zurück in die Gesellschaft.
    Außerdem wissen Sie auch schon im dem Alter dass es verboten ist, und entwickeln darauf schon eine "Fuck off" Haltung der Polizei gegenüber, dass mitunter auch der Grund ist warum so eine respektlosigkeit der Polizei gegenüber herscht.

    Ich bin 33 Jahre und habe ein Sohn 4 Jahre alt, und eine Tochter 9 Monate. Und will wenn in etlichen Jahren das Thema vll. akut werden würde. Dass meine Kinder mit mir offen darüber reden, und nicht erst wenn es zu spät ist.

  • Politische Meinungsmache

    07.02.2018, Marco De Gregorio
    Bisher ging ich von der Annahme aus, dass ihr Heft hohen wissenschaftlichen Standards genügen möchte und nicht durch politische Meinungsmache geprägt ist. Leider wurde ich bei Ihrem aktuellen Heft eines besseren belehrt als es um die unterschiedliche Repräsentation von Geschlechtern und Ethnien in verschiedenen, wissenschaftlichen Disziplinen ging.
    Hier wird in einigen wenigen Nebensätzen erklärt und behauptet, dass es in Bezug auf Intelligenz keine genetischen Unterschiede gibt und dies eine Tatsache ist. Ohne Beleg. Ohne Hintergrund. Bisher war ich immer der Auffassung, dass dies ein sehr kontrovers diskutiertes Themengebiet ist und hier keine eindeutige Aussage durch den aktuellen Forschungsstand möglich ist. Wie kommen sie also zu dieser fälschlichen Aussage im Artikel? Falls es hierzu neue Studien und Ergebnisse gibt, würde ich mich freuen, wenn sie mir diese zukommen lassen. Andernfalls bitte ich Sie auch bei politisch kontroversen Themen nicht ihren wissenschaftlichen Anspruch aufzugeben.
  • Alles fing mit einem gläßchen Bier an...

    07.02.2018, Pat Hall
    Es war und ist noch gang & gäbe nach getaner Arbeit ein gläßchen Wein oder Bier zu trinken und ist ja auch nicht falsch.
    Doch nach ein paar Jahren mußte dann ein sixpack her um Stress oder ähnliches zu bewältigen. Zur Sucht war dann nicht weit.
    Ich wünschte mir die Legalisierung sehr, um den Alltagsgedanken ein wenig entfliehen zu können und mich nicht durch Alkohol zerstören zu lassen.
    Die Nachtruhe wäre mir sicher.
    Man sollte Cannabis von mir aus an den Apotheken legal kaufen können damit auch die Kripo sich anderen delikten zu wenden können und den Dealern das Handwerk gelegt wird.
    Suchtexperten oder die sich als solche bezeichnen können keine Experten sein wenn sie noch Nie einen Joint in der Hand hatten.
  • German Angst

    07.02.2018, Dr. Wolfgang Willmann
    Da wird den Menschen wieder Angst gemacht vor Plastikmüll. Nach dem obigen Beitrag müssten schon zigtausende im Großraum Paris vor sich hin siechen, weil der Plastikpartikelregen angeblich so hoch und die Gefahr so groß ist. Hier sollte man sich mal die Studie ansehen und wer sie gesponsert hat. Ach ja, noch etwas zum ersten Kommentar. Vielleicht sollte man mal ein Liter Mineralwasser in Altpapier (nicht in den Kunststoff beschichtenen Pappbehältern für Milch oder Fruchtsaft) transportieren. Mal sehen, was dabei rauskommt? So leicht kann man es sich nicht machen. Vor allem, wenn man dazu noch gleich, wie die Grünen, mit dem Zeigefinger winkt und alle Menschen zwingen möchte, so zu handeln und zu leben wie man es sich selbst vorstellt. Die anderen Menschen haben ja angeblich nicht den wissenschaftlich fundierten Hintergrund. Man muss die anderen Mensch aus ihrer naiven Haltung in die angeblich reale Welt der Grünen führen. Nur dort existiert die wahre Lösung und das Heil.
    Schade, dass die Artikel in Spektrum immer mehr politisch ausgerichtet sind sind und nicht mehr ohne eine politische Wertung oder Meinung auskommen. Aber so ist halt der Trend der Zeit. Selbst der Sport ist jetzt politisch orientiert, so wie man in der Presse liest. Wenn Mitglieder einer gewissen Partei von den Vereinen ausgeschlossen werden sollen. Das Schlimme an der ganzen Sache, in Bezug auf die Wissenschaft, ist nicht ihre Ausrichtung auf die Politik, sondern der Verlust der wertefreien Forschung. Forschung ist teuer und daher wird nur noch an dem geforscht, was auch gesponsert wird oder politisch korrekt ist (und von staatlichen Stellen bezahlt wird). Da wird auf Biegen und Brechen die Herstellung des E-Autos forciert, obwohl weder vernünftige Batterien noch eine sinnvolle Infrastruktur (Tankstellen) geschaffen ist. Nur Reiche, die sich ein solches Auto als Dritt- oder Viert-Wagen leisten können, kaufen sich solche Autos. Wenn man seinen Wagen dringend benötigt, z.B. für die Fahrt zur Arbeit, kann man nur dringend vom Kauf eines E-Autos abraten. Stellen sie sich vor, sie müssen mit ihrem E-Auto, Reichweite ca. 300 km, im Winter zu ihrer Arbeitsstelle in 100 km Entfernung fahren und sie stehen im Stau mit aufgedrehter Klimaanlage. Dann können Sie sich schon mal überlegen, wann sie ihr E-Auto am Straßenrand abstellen und dann zu Fuß durch die winterliche Landschaft zu ihrer Arbeitsstelle kommen.
  • Prohibition und Ungleichbehandlung

    07.02.2018, Konrad Lehmann
    Nein, werte Mitdiskutanten as140 und Sebastian,
    Sie bringen da Verschiedenes durcheinander. Weder Herr Schulz vom BDK noch Herr Fischer erörtern die Grundsatzfrage, ob der Staat überhaupt den Drogenkonsum seiner Bürger regulieren soll. Die Frage ist allein, ob es gerechtfertigt ist, Cannabis anders zu behandeln als Alkohol und Nikotin. Dafür, dass es dies NICHT ist, bringen die beiden eine Reihe von guten Argumenten.
    Sie beide, as140 und Sebastian, sind dagegen schon in der ersten, der Grundsatzfrage, der Ansicht, dass a) alle Drogen böse seien und b) deswegen verboten gehörten. Punkt a) dürfen Sie ja gerne finden, aber zu Punkt b) muss ich vehement widersprechen. Freie, volljährige Bürger eines demokratischen Landes müssen m.E. selbstverständlich das Recht haben, mit ihrem körperlichen und geistigen Zustand zu machen, was sie wollen, solange sie damit sonst niemandem schaden. Darum gehöre ich zu den "Personen, die meinen, man müsse auch die harten Drogen legalisieren". Sinnvoll und leicht umzusetzen wäre eine einfache Zwei-Stufen-Regelung: Alle Drogen, die nach objektiven Kriterien (s. die Arbeiten von David Nutt, Birmingham) höchstens so gefährlich sind wie Alkohol (Achtung, hinsetzen: Dazu gehören auch die Psychedelika.), werden ebenso wie dieser ab 18 frei verkäuflich. Härtere Drogen sind nach Verschreibung in der Apotheke erhältlich.
    Punkt.
    Aber die bewährte, unheilige Allianz aus Konservativen und Drogenmafia wird eine solche Regelung zu verhindern wissen.

    PS @Sebastian: "Scheinbar [Sie meinen "anscheinend".] haben aber mittlerweile Konsumenten Lobbyisten ausreichend viel Einfluss, in beiden genannten Stellen." - Nur, um ad hominem-Argumenten vorzubeugen: Ich konsumiere keine psychoaktiven Drogen außer Alkohol und Koffein.
  • Das Thema polarisiert

    07.02.2018, Robert Orso
    @Sebastian
    Ich gehe davon aus, dass Sie für ein vollständiges Alkohol und Nikotin Verbot sind und das selbstverständlich auch selbst nicht anrühren. So lese ich jedenfalls Ihren Kommentar. Es sind diese beiden Drogen, die den größten volkswirtschaftlichen Schaden und das größte persönliche Leid unter allen Drogen Konsumenten verursachen. Alles andere ZUSAMMENGERECHNET macht nur einen Bruchteil aus.

    Bei Canabis beruht der volkswirtschaftliche Schaden übrigens zum weitaus überwiegenden Teil nur darauf, dass der Konsum und Verkauf illegal sind und deshalb Ermittlungsbehörden und Justiz Arbeit damit haben. Durch den Canabis KONSUM hingegen entsteht niemandem Schaden. Weder schädigen sich die Konsumenten selbst damit in einem Ausmaß das über das regelmäßige Essen von Leberkäse Semmeln hinaus geht, noch verursachen sie unter Canabis Einfluss nennenswerten Schaden an anderen Personen oder Sachen. Weder durch "Handlung im Drogeneinfluss" noch durch "Beschaffungskriminalität". Im Gegensatz zu Alkohol etwa wirkt die Substanz beruhigend und keineswegs Aggressions steigernd. Im Gegensatz zu Nikotin, Feinstaub und Stickoxiden steigert es auch die Krebsrate und die damit verbundenen gemeinschaftlichen Gesundheits Kosten nicht.

    Mit der Legalisierung würde also der jetzt noch vorhandene ohnehin kleine volkswirtschaftliche Schaden automatisch gegen Null tendieren.

    Würde morgen das öffentliche Schneuzen und Husten verboten, weil es eine Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung darstellt (tatsächlich!), müssten Sie dieses Verbot mit der gleichen Vehemenz verteidigen wie das Canabis Verbot: Es ist illegal weil es verboten ist, deshalb ist es illegal und muss verboten bleiben. Alle die das trotzdem tun sind Verbrecher und gehören eingesperrt.

    Verbote sind dort angebracht, wo Schaden verhindert werden kann. Ein Canabis Verbot verhindert keinen Schaden an irgend jemand oder irgend etwas. Es VERURSACHT Schaden. Ein Nikotin Verbot hingegen würde tatsächlich Schaden verhindern - aber man kann den Menschen doch nicht ihre Zigaretten verbieten und das gottgegebene Recht, ihren Mitmenschen die Atemluft zu vergiften!

    Es gibt tatsächlich auch Überlegungen, ob der "Kampf gegen die Drogen" durch Verbote und Strafen überhaupt sinnvoll ist. Der größte Schaden entsteht nämlich durch die Drogen Kriminalität im Umfeld von Produktion und Verkauf, etwas das sich rechnet, weil der Preis für das Produkt aufgrund der Verbote hoch ist und man es auch nur bei diesen Verbrechern bekommt. Würden die Substanzen legalisiert und man könnte sie im Kiosk billig kaufen, würde das ganze System "Drogenkriminalität" zusammenbrechen. Eine deutliche Steigerung des Konsums durch Legalisierung ist hingegen nicht zu erwarten.

    Und nein, ich nehme weder Canabis noch andere Drogen, von einem Glas Wein am Wochenende abgesehen. Ein "Suchtverhalten" von dem man mir offiziell zutraut, es selbst unter Kontrolle zu halten, ohne dass mein Kaufmann als Drogendealer ins Gefängnis muss.
  • Cixin Liu: The Dark Forest!

    07.02.2018, Thomas Weyer
    ...auch wenn es Science Fiction ist, aber der chinesische Autor Cixin Liu liefert uns in diesem Buch eine mögliche und nicht gerade unwahrscheinliche Antwort auf die abschliessende Frage des Artikels.
    Herzliche Grüße
    T. Weyer
  • Missgunst?

    07.02.2018, Sascha
    Da scheint jemand neidisch zu sein. Anstatt zu pöbeln sollte man erstmal Anerkennung zeigen. Ob eine Entdeckung neu ist oder nicht ... in der Größenordnung und so präzise wurden die Maya noch nicht präsentiert. Archäologie ist in der Öffentlichkeit unterrepräsentiert, sie braucht die Öffentlichkeit, auch um das Interesse in den Schutz dieser Stätten zu wecken.
  • Korrektur

    07.02.2018, Jochen Reichardt, Kambodscha
    "Einsatzorte waren beispielsweise die Tempel im kambodschanischen Angkor Wat..."
    Es muss heißen ...im kambodschanischen ( Gebiet ) von Angkor. Angkor Wat ist
    nur ein Tempel in diesem Areal.
  • Gehört Spektrum nun zur Cannabis-Lobby?

    06.02.2018, Sebastian
    Beim Lesen des Artikels musste ich mir echt diese Frage stellen, bzw. ob der Autor Lars Fischer selbst zum Konsumentenkreis gehört?
    Denn scheinbar übernimmt er fast unhinterfragt die Argumente jener Lobby.
    Dass die deutschen Gesetzeshüter mit der Drogenkriminalität überfordert sind ist nicht neu. Daraus eine Legitimation abzuleiten ist aber einfach unsinnig, sonst könnten sämtliche Kriminelle darauf bauen, dass ihr Handeln legalisiert wird, wenn diese Straftaten nur im ausreichenden Maße praktiziert werden.
    Dass das Gefahrenpotential sich in etwa auf dem gleichen Niveau bewegt, wie bereits legale Drogen (Tabak, Alkohol) ist ebenfalls ein beliebtes Argument von Konsumenten und Lobbyisten. Es entbehrt aber jeglicher Grundlage, denn Drogen (auch Cannabis) sind schädlich. Es gehen schon genug Leute an den bereits legalen Drogen zu Grunde - es ist hirnrissig zu behaupten, dass wir noch mehr Möglichkeiten benötigen, womit sich die Leute kaputt machen können!
    Wer meint, dass Verbote nichts bringen, aber behauptet spezialisierte Abgabestelle einen Konsum bei Kindern und Jugendlichen verhindern rennt in ein Paradoxon. Auf der einen Seite sollen Verbote ja nichts bringen und daher Cannabis erlaubt werden, aber bei Kinder und Jugendlichen sollen diese Verbote auf einmal wirksam sein? Lächerlich!

    Interessanter Weise hat der Autor am Ende doch noch etwas kluges gesagt:
    Es ist ein "gesellschaftlicher Trend"! Dieser gesellschaftliche Trend hört jedoch nicht nach einer Cannabis-Legalisierung auf - danach kommen die Pumper aus dem Fitnessstudio, welche ihre Anabolika legalisiert haben wollen und danach weitere Gruppen. Immer schön in dünnen Scheiben, bis am Ende die harten Drogen dran sind (es gibt selbst jetzt schon Personen, die meinen man müsse auch die harten Drogen legalisieren).
    Es handelt sich also bei der Cannabis-Legalisierung um eine Grenzaufweichung. Fällt diese Grenze, stehen auch die Verbote der anderen Mittel im Wanken.
    Ein gesellschaftlicher Trend ist jedoch keine Einbahnstraße. Man kann diesem Trend entgegen wirken, wenn man nur möchte. Von staatlicher Seite, aber auch als Autor eines wissenschaftlichen Magazins. Wie gesagt: Wenn der Wille dafür vorhanden ist. Scheinbar haben aber mittlerweile Konsumenten Lobbyisten ausreichend viel Einfluss, in beiden genannten Stellen.
  • Mangelndes Niveau und möglicherweise gesteuert (?)

    06.02.2018, Ralf Meyerhof
    Der Beitrag von Herrn Honey hat mich schockiert. Möglich, dass der WWF polemisierend darstellt und damit den Ton verfehlt.
    Ich bin kein Wissenschaftler und habe mich an eine andere Stelle gewandt, die an dieser Front aktiv ist mit Recherchen und Veröffentlichungen: "campact!". Einige Links arbeiten verschiedene Behauptungen und Aspekte auf.
    https://blog.campact.de/2017/07/glyphosat-studien-verfaelscht/
    https://blog.campact.de/2017/12/pestizid-chef-ueberfuehrt/
    https://support.campact.de/kb/24-glyphosat-muss-vom-tisch
    https://www.campact.de/glyphosat/appell/5-minuten-info/
    Ich bin geneigt, eher diesen Darstellungen zu glauben als den beruhigenden und abwiegelnden Ausführungen des Herrn Honey.
  • Was für ein

    06.02.2018, Udo Schreck
    Nerviger, schreiend plärrender Mensch im Video. Leider musste ich es umgehend wieder schließen. Da gilt wohl wie in vielen anderen Bereichen:
    Hauptsache anders, neu und bunt.
  • Laengst bekannt

    06.02.2018, Stasiopfer_in_USA
    Endlich mal ein Artikel, der diese Pseudosensation aufdeckt. Schon 1995 wurde in D. ein Film darueber gezeigt und eine Idee, warum sie ausstarben. Man fand Ueberreste einer Mauer, welche quer ueber Treppen und and Gebaeuden vorbei entlang lief. Sie haben sich in der Endphase gegenseitig umgebracht, meinte der Moderator, dessen Namen ich vergessen habe.
    Ich liebe solche Artikel hier im Spektrum, denn ich war in der DDR an Ausgrabungen beteiligt.
  • Enumerierbarkeit

    06.02.2018, Detlef Kroll
    Rechnen lässt sich mit allen Mengen, bei denen für jedes Element genau ein Nachfolger (Successor) definiert ist. Dadurch sind diese dann aufzählbar und alle weiteren Berechnungen basieren auf dieser Eigenschaft.

    Wenn ich definiere, dass Rot der Nachfolger von Gelb ist und Blau der Nachfolger von Rot, dann kann ich auch mit Farben rechnen.

    Von "Formeln" spricht übrigens nur der Chemiker oder Physiker, der Mathematiker nennt das "Gleichungen" (so habe ich das in der Schule gelernt).
  • Hanf statt Plastik

    06.02.2018, Detlef Kroll
    Wir verzichten durch die Stigmatisierung auf eine seit 5.000 Jahren genutzte Kulturpflanze, die auch in unseren Breitengraden gut wächst. Kaum etwas wächst so schnell wie dieses einjährige Kraut und lässt sich so vielseitig verarbeiten.

    In den Weltmeeren sammelt sich trotz allem Recycling nach nur 70 Jahren Nutzung derart viel Plastikmüll an, dass manche von einem sechsten Kontinent sprechen. Durch die Nahrungskette vernichtet es langfristig ganze Ökosysteme und landet schliesslich wieder auf unserem Teller.

    Wir machen gerade die Erfahrung, dass sich so ziemlich alles, was wir nutzen, 50 Jahre später gleichmässig verteilt in den Meeren und der gesamten Troposphäre wiederfindet. Von Plastk bis Radioaktivität. Egal ob wir es direkt in's Meer schütten oder dies so gut es geht zu verhindern versuchen.

    Künftige Generationen müssen dann sehen, wie sie mit unserem ganzen Müll klarkommen. Aber das werden bestimmt alle ganz tolle Physiker und Ingenieure, die alle diese Probleme mit Leichtigkeit bewältigen, da sind wir uns ganz sicher.