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Lesermeinungen - Spektrum der Wissenschaft - Seite 66

Ihre Beiträge sind uns willkommen! Schreiben Sie uns Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik oder Zustimmung. Wir veröffentlichen hier laufend Ihre aktuellen Zuschriften.
  • Nachrecherchieren?

    14.12.2017, H. Adam
    Der Autor hat „nachrecherchiert“. (Anm. der Redaktion: So stand es ursprünglich im Teaser.) Dieses Wort macht hier gar keinen Sinn. Entweder er „recherchiert" oder er "forscht nach“.
    „Nachrecherchieren“ tut man maximal, wenn eine Recherche abgeschlossen ist, und es sich noch offene Fragen ergeben, sozusagen korrigierend, ergänzend zu einer bestehenden Recherche.

    Und der Text beinhaltet das richtige Wort ja und führt damit die Überschrift ad absurdum. "Philip Häusser hat sich gemeinsam mit Spektrum.de auf die Recherche begeben und eine erstaunliche Vielzahl von Studien gefunden."

    Es ist so schade, wenn man bei Artikeln, die auf Wissen und Bildung zielen, so schlechtes Deutsch erlebt.
    Stellungnahme der Redaktion

    Danke für Ihren Hinweis. Wir könnten uns mit einigen wortreichen Argumenten halbwegs aus der Affäre ziehen, haben das Wort "nachrecherchieren" im Teaser aber durch "recherchieren" ersetzt, weil Sie im Kern einfach recht haben. (Red.)

  • Aber

    14.12.2017, Onkel Hotte
    es heisst doch, wenn sich der Durst meldet, ist es schon zu spät, also das man schon eher hätte trinken sollen ?!
    Oder ist das eine "urban legend" ?
  • Elektronenablenkung

    14.12.2017, carsten
    Kann es nicht auch einfach sein, dass das Elektron je nach magnetischem Spin an oder abgestoßen wird und dass die Elektronenhäufung aufkommt, weil der Großteil der wegfliegenden Elektronen eben diesen absoluten magnetischen Spinwert haben. Entweder negativ oder positiv, je nachdem aus welchem Silberatom sie stammen, aber eben nie 0 oder einen Maximalwert.
    Das Gesamtsilberatom ist eben so aufgebaut, dass der absolute magnetische Spinwert der wegfliegenden äußeren Atome, immer diesen magnetischen Wert haben.

    Komischerweise habe ich in den ganzen Artikeln über Quantenphysik immer nur gelesen, dass der Spin plus oder negativ sein kann aber nie von einen eigenen Grundwert gehört.
    Aber hier in dem Experiment kann man doch sehen, dass das Elektron selber ein Magnetfeld haben muß, dass neben negativ oder positiv auch einen Grundwert haben muß, der die magnetische Kraft als solches Angibt.

    Theoretisch könnte man dann ja auch noch weiterdenken, dass das Elektron nicht nur ein Magnetfeld sein kann, wenn dieses veränderlich ist. Wenn der Grundsatz des Energieerhaltungssatzes stimmt, muß es dann noch eine andere Größe geben.

    Entweder besteht das Elektron dann nochmal aus Einzelteilen, oder es ist die Geschwindigkeit.

    Kann dieses Experiment eigentlich auch die Einschlagsgeschwindgkeit bzw Einschlagsenergie der Elektron messen? oder deren Masse ?

    Das wäre interessant.

    Aber noch was zum Quantencomputer ... man versucht also ein einzelnes Atom zwischen anderen so einzubetten, dass man die ganze Elektronenkonfiguration des Atoms switschen kann, dass z.B. dann das äußere einen positiven oder negativen Spin hat. Das reagiert dann mit anderen Atomen ..usw. aber wie sieht dann die elektronische Schnittstelle aus ?? Wie funktioniert das eigentlich bei den Glasfaserkabeln ??
  • Macht neugierig

    14.12.2017, Udo
    Bin zwar nicht ohne Vorkenntnisse, suche aber immer nach neuen didaktischen Ansätzen. Das fängt insoweit gut an.
  • Also doch!

    14.12.2017, Petzi-Mg
    @DuMonde Zitat: "... überflüssig machte"

    Aha, also doch suprafluid!!! ;-)
  • Horoskope stimmen auch immer.

    14.12.2017, Dr. Kevin Justin Krawuttke-Zöpplstedt
    Im "Brigitte" Horoskop von meiner Frau stand neulich drin, das sie den attraktiven Mann ihres Lebens kennenlernen wird. Und siehe da: Mich gibts tatsächlich schon. Seit 10 Jahren sind wir jetzt zusammmen.
  • Häßliche Fahrzeuge!!!

    13.12.2017, Keki-HH
    Mal ganz abgesehen von den technischen Klimbim... die meisten Wasserstoff oder E-Autos wie z.B. der "Clarity Fuel Cell - Honda", Toyota Prius, Nissan Leaf sind einfach grottenhäßlich!
    So eine Design-Gurke würde ich mir NIE kaufen, egal wie toll die Technik der Autos ist.
  • Wasserstoff-Produktion und eMobilität

    13.12.2017, Gerd Nothhaft
    Der Teufel steckt im Detail: 1. Ölindustrie und Ölländer wollen erst mal Öl und Gas verkaufen - alles andere ist von Übel! 2. Die Autobauer verdienen doch nicht schlecht an den herkömmlichen Autos und das noch Jahre warum also jetzt schon Hektik? Lieber doch immer wieder die Diskussion über Diesel vs. Benzin und die Umweltschädlichkeit von Batterien anfeuern. 3. Laut EEG bekommen die Windmüller on- und offshore auch dann Geld, wenn sie nicht produzieren oder den Strom zu Schleuderpreisen verhökern müssen. Würde man die Produzenten von Ökostrom verdonnern, ihre Systeme permanent laufen zu lassen und jeglichen Überschuss in die Produktion von Wasserstoff zu leiten, weil es sonst keine Einspeisevergütung gibt, dann wäre das Problem Wasserstoff ziemlich schnell gelöst. 4. Für den Nahverkehr sind sicherlich eMobile die Zukunft. Der PSA-Konzern entwickelt gerade ein 3-rädriges Leichtbau-Auto, das mit recht erfolgversprechend scheint. 5. Wir alle sind keine Hellseher. Ob der Verkehr künftig per Oberleitung oder per Induktion rein elektrisch, oder auf Fernstrecken mit Methan oder Wasserstoff ablaufen wird, wird die Zukunft und die Entwicklung der Technik zeigen. Tatsache ist, dass die Ölvorräte endlich sind und dass die deutsche und europäische Industrie darauf vorbereitet sein muss rechtzeitig mit den neuesten Erkenntnissen am Markt zu sein. Ein Desaster wie "dereinst" der Untergang unserer Audio- und Foto-Industrie und der kompletten Übernahme des Marktes durch asiatische Firmen ist durchaus keine Utopie, wie auch der Artikel angedeutet hat.
  • Und wie können wir diese Ungleichheit trotz Physik ändern?

    13.12.2017, Alev Red
    Der Autor hat leider nicht gesagt, wie diese Ungleichheit gändert werden kann. Zum Beispiel, wenn ein Teil der Gewinne abgeschöpft wird. In der Simulation gibt es nur Verlust oder Gewinn. Unsere Gesellschaft verfügt aber über viele Stellschrauben um gesellschaftliche Entwicklungen zu beeinflussen. Hier klingt es eher fatalistisch. Weil in der simplen Simulation ähnliches zu beobachten ist, kann man nichts machen. Ich bin anderer Meinung.
  • Bomben-Infrastruktur?

    13.12.2017, K. Hasler
    Hr. WolfgangL (9)
    Hier wird mehrfach Knallgas-Effekt erwähnt. Mein Beitrag (1) bezieht sich auf verflüssigten Wasserstoff in Lieferantentankwagen - (entsprechendes Gas mit 600-fachem Volumen) - wenn sie dann mal in der Häufigkeit von heutigen Benzin/Diesel die Strassen befahren würden, um Wasserstofftankstellen zu befüllen.
    Mit entsprechenden LNG-Wagen gab es in Spanien bereits 2 Unfälle: "fireball that resulted was 124 metres high with a radius of 82 metres". Dies mal ohne den Flüssigsauerstoff-Wagen (das währe dann wohl wie ein Falcon-Fehlstart) und auch ohne Beschleuniger durch Terroristen.
  • Die ersten Augenblicke des Universums als supraleitende Flüssigkeit

    13.12.2017, carsten
    Geht die Urknalltheorie nicht so, dass es am Anfang keinen Raum und keine Zeit gegeben hat, sondern nur die Quanten, die dann ja quasi eine Supraflüssigkeit -
    die Ursuppe - gebildet haben müssen. Wenn man irgendwo was anstößt reagiert der Rest ohne Zeit und Raum sofort mit.

    Man könnte quasi die Behauptung aufstellen, dass eine Urmateria von sich aus supra ist und erst so Komponenten wie Raum , Zeit und Elektrizität die eigentlich Suprarmaterie gebremst haben .. und zudem geführt haben, was wir jetzt haben.

    Vielleicht ist die "Bremsung " durch Raum Zeit und Elektrizität im Universum unterschiedlich ausgeprägt, sodass die Forscher diese Theorie aufgestellt haben, aber eigentlich handelt es sich um Zustände wie beim Urknall ...
  • "Wirklich überzeugen kann das die Käufer dennoch nicht."

    13.12.2017, Liz
    Wie kann man das nur so ausdrücken von wegen "Wirklich überzeugen kann das die Käufer dennoch nicht. Gerade einmal 448 Claritys wurden von Januar bis September in den USA verkauft." Solche Formulierungen turnen doch gleich wieder ab!
    Umgekehrt klingt es anders: "Immer mehr Käufer lassen sich überzeugen. Bereits ... wurden in den USA verkauft." Ich versteh es nicht, wieso die Presse so was machen muss.
  • @ A.Zeiff:....Otto-Normal-Autofahrer braucht ein batterieelektrisches Auto mit urlaubstauglicher Reichweite?

    13.12.2017, Sikasuu
    Warum?
    .
    50% der angefragten Verkehrsleistungen in DE sind <= 15 km
    75% der angefragten Verkehrsleistungen in DE sind <= 25 km
    10% der angefragten Verkehrsleistungen in DE sind => 100 km
    .
    Ein DE Durchschnittsauto legt 15.000jm p.A. zurück
    das heißt bei 300 Tagen Nutzung ca 50km p.T.
    .
    Wofür braucht man/Frau dann ein Auto mit 1.000km Reichweite das ganze Jahr?
    .
    Wer eine Ferienwohnung mietet, kann auch ein Ferienauto mieten. Wer nach "Malle" mit dem Auto fährt braucht einen Schwimmwagen ;-)
    .
    Löse dich doch mal von dem fest betonierten Denken. Vor >50 Jahren ist halb DE z.B. mit der Bahn in Urlaub gefahren. (Da gab es auch noch Gepäcktransport& die Bahnen funktionierte:-) )
    .
    Warum muss man sich1,5-2 t, 500Kg Zuladung, usw 70-100 K€ vor die Tür stellen die nach 5-10 Jahren den Elektronik-& Batterietod sterben, wenn es ein 500-1.000Kg Teil für 1/3-1/2 auch tut das real 150-200Km weit kommt!
    Warum muss man so was überhaupt besitzen. Langfristig mieten(Leasing) ist doch heute schon sehr üblich geworden.
    .
    Im Ballungsraum sind solche überdimensionalen Verpackungen für 1 Person sogar hinderlich. Ich gewinne mit dem Rad bei Strecken bis 15Km/Luftline in der Rush hour als mässig trainierter Fahrer jedes, & außerhalb mindestens 2/3 jedes Rennen "Auto-Rad" TÜR zur TÜR.
    .
    Mal alternativen Mitdenken, Rad, Pedeleck bin zur Knutschkugel Hotzenblitz
    Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Hotzenblitz
    ....
    Da gibt es mehr als >2t auf 4 Rädern:-)
    .
    Gruss Sikasuu
  • Dann doch lieber Batterie

    13.12.2017, AndreasD
    Mein E-Auto kann ich zu Hause an der Steckdose aufladen. Schnellladesäulen sind zwar teuer aber extrem günstig im Vergleich zu Wasserstofftanken und davon bräuchte man im Prinzip genau so viele, wie man heute Tankstellen hat.

    Den Wasserstoff kann man klimaneutral und preiswert nur aus überschüssigem Ökostrom erzeugen. Also der Strom der noch übrig bleibt, wenn alle Kohlekraftwerke Pause haben. Das reicht doch nie und nimmer für eine Flotte von Millionen von Fahrzeugen. Die Brennstoffzelle kann also eigentlich nur etwas sein für Fahrzeuge die partou nicht mit Batterien zu betreiben sind, wie Flugzeuge oder Schiffe.

    Auch als Stromspeicher taugt Wasserstoff nicht besonders. Zu ineffizient im Vergleich zu Batterien, Druckluftspeicher oder Pumpspeicherkraftwerken.

    Außerdem frage ich mich, was eigentlich passiert, wenn der Tank bei einem Unfall stärker beschädigt wird. Bei 700 bar Druck zerfetzt es nicht nur den Tank sondern das ganze Auto. Hat man so einen Tank schonmal mit 100 gegen eine Wand rauschen lassen oder sind die Dinger stabil wie ein Castorbehälter?

    Otto-Normal-Autofahrer braucht ein batterieelektrisches Auto mit Urlaubstauglicher Reichweite und 150 bis 300 kW Ladegeschwindigkeit, mehr nicht. Bei Tesla bekommt man so etwas und bei anderen Autoherstellern angeblich in näherer Zukunft auch.
  • Kann mir vorstellen

    13.12.2017, Gottfried Heumesser
    dass der Überdruck beim Eintritt in die Atmosphäre die Luft zum Eindringen in die Poren zwingt. Aber dass der Unterdruck an der Rückseite irgend etwas in den evakuierten Poren anregt ist wohl absurd, oder?