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AstroViews 20: Geheimnisvoller Staub – Astrophysik im Labor

Die Folge widmet sich der Materie zwischen den Sternen. Klaus Jäger berichtet über die Experimente, mit denen Astronomen neue Einsichten in die interstellare Materie und in die Bausteine aller Himmelsobjekte erhalten wollen.
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AstroViews 20: Geheimnisvoller Staub – Astrophysik im Labor

Wer einmal an einem der wenigen Standorte ohne Streulicht der Städte Gelegenheit hat, die südlichen und hellsten Teile der Milchstraße zu sehen, wird überwältigt sein von deren Struktur. Neben den sternreichen Gebieten findet man auch sehr viele dunkle Stellen. Hier versperren interstellare Gas- und Staubwolken den Blick auf dahinter liegende Gebiete und auch das, was in den Wolken selbst passiert, bleibt uns verborgen – zumindest bei der Beobachtung im sichtbaren Licht.

Dank moderner Infrarotastronomie gelingt jedoch der detaillierte Blick in diese Wolken, die sich als Entstehungsgebiete von Sternen und Planeten entpuppen. Unter extremen Bedingungen findet hier eine durchaus komplexe Chemie statt, bei der Staub eine entscheidende Rolle spielt.

Klaus Jäger berichtet über die Laborastrophysik in Jena, wo man versucht, mit raffinierten experimentellen Methoden die Bedingungen im Weltall zu simulieren und die Prozesse direkt nachzubilden. Das Labor wird als Außenstelle des Heidelberger Max-Planck-Instituts für Astronomie (MPIA) von dessen Direktor der Abteilung Planeten- und Sternentstehung, Thomas Henning, betrieben und vor Ort von Cornelia Jäger geleitet. Beide erklären uns, wie man auf diese besondere Art und Weise den Geheimnissen des Staubs, der Entstehung von Planetensystemen und der Bildung komplexer Moleküle bis hin zu Bausteinen des Lebens auf die Spur kommt.

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