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Leserbilder Astronomie: Die Küste des kosmischen Ozeans

Im Juni steigt majestätisch die Milchstraße über den Osthorizont. Neben den Sternenwolken sieht man auch dunkle Bereiche, Staubwolken, die das Licht der Sterne verdecken. Schön sieht man das an länger belichteten Aufnahmen der Milchstraße. Man sieht hier eine Menge rötlicher Sterne auf tief belichteten Bildern. Hier scheint das Licht durch den Staub und wird dunkler, röter. Es gibt Bereiche die dichter sind, wo sich das Gas ansammelt, in riesigen Nebeln. Doch dichteres Gas ist relativ. Er ist dünner als Zigarettenrauch. Doch der Nebel erstreckt sich über zig Lichtjahre, deshalb erscheint das Gebilde kompakt. Es ist eine Sternengeburtsstätte. Eine der größten am Himmel. Neben dem Orionnebel soll er mit freiem Auge zu sehen sein. Mir ist es noch nie gelungen. Der hellere Nebel ist als Messier 8, auch als Lagunennebel bekannt. Was sieht man? Das rötliche Leuchten kommt von Wasserstoffgas. Im Zentrum ein Sternhaufen. Frisch entstandene Sterne. Riesensterne. Sie höhlen den Nebel aus, durch ihre intensive Strahlung. Wenn man genau hinsieht, sieht man schwarze Flecken im Nebel. Staub der Erosion widersteht. Vielleicht neue Sterngenerationen darin. Der andere, kleinere Nebel rechts ist der Trifidnebel, für dreigeteilt. Drei Staubstreifen teilen den Nebel scheinbar in drei Teile. Die Nebel befinden sich im Sternbild Schütze, in der Nähe des Horizonts. Ihr Licht benötigt 5200 Jahre bis es uns erreicht. Kosmische Blüten, die neue Sterne erschaffen.

Daten zum Bild

ObjektNGC 5907 und SN 2026kid
OrtFeldbach
Zeitpunkt 20.06.2026 23:00 MESZ
Kameraseestar S50
Teleskop/Objektiv Seestar S50
Montierung Seestar s50
Belichtungszeit30 Minuten
NachbearbeitungPixinsight Lightroom
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