Leserbilder Astronomie: Messier 27 – der erste jemals entdeckte Planetarische Nebel
Messier 27, auch bekannt als »Hantelnebel« oder »NGC 6853«, ist ein planetarischer Nebel im Sternbild »Füchslein« (Vulpecula, Vul). Der Nebel wurde im Jahr 1764 von Charles Messier entdeckt - also bereits vor mehr als 260 Jahren(!) - und erregte aufgrund seiner besonderen Form bald wissenschaftliches Interesse. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts erkannte man, dass es sich um das handelte, was wir heute einen Planetarischen Nebel nennen. Offenbar hatte Charles Messier den ersten Nebel dieser Art entdeckt. Er ist nach »Sh2-216« und dem »Helixnebel« einer der nächsten, größten und hellsten planetarischen Nebel am Himmel und ist weiterhin Gegenstand zahlreicher wissenschaftlicher und amateurastronomischer Beobachtungen. Der Nebel entstand vor etwa 10000 Jahren aus der Hülle eines Roten Riesensterns in seiner Endphase und dehnt sich mit einer Geschwindigkeit von etwa 30 km/s aus. Der Kern des Riesensterns verblieb als Weißer Zwerg mit einer Temperatur von über 100000 Kelvin und einer Helligkeit von 14 mag im Zentrum des Nebels. M27 ist etwa 1360 Lichtjahre von unserem Sonnensystem entfernt.
Daten zum Bild
| Objekt | M27 / NGC 6853 |
| Ort | Garmisch-Partenkirchen |
| Zeitpunkt | 28.10.2024 18:45 MEZ |
| Kamera | ZWO ASI53MC Pro |
| Teleskop/Objektiv | Askar FRA500 APO Astrograph |
| Montierung | iOptron CEM26EC |
| Belichtungszeit | 70 x 180s (3:30 Std) |
| Nachbearbeitung | Linux:: Siril-1.4.2 + Python |
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