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Universum für Alle

Wollten Sie immer schon mal wissen, was eigentlich Sternschnuppen sind und ob es Schwarze Löcher wirklich gibt? Wieso ist Pluto eigentlich kein Planet mehr? Und drohen uns Gefahren aus dem Weltall? Antworten zu diesen und vielen weiteren Fragen aus der Astronomie finden Sie in 70 Online-Videos auf dieser Seite.

Das Buch zur Serie
Universum für alle.
70 spannende Fragen und kurzweilige Antworten

Spektrum Akademischer Verlag, etwa 450 Seiten mit 500 Farbabbildungen, 19,95 Euro
Erhältlich im Springer Shop.


Die Klaus Tschira Stiftung unterstützte sowohl die Videoserie als auch das Buch. Vielen Dank!
Christian Fendt, Halbe Heidelberger Sternstunden 30Laden...

: 30: Astronomische Zeitskalen: von Millisekunden zu Gigajahren

Nichts für menschliche Maßstäbe: Wer das Universum erforscht, wird mit Zeitskalen konfrontiert, die jenseits unserer Alltagserfahrungen liegen. Dr. Christian Fendt vom Max-Planck-Institut für Astronomie zeigt an vielen Beispielen, welche Zeiträume die Astronomen erforschen. Galaxien zum Beispiel entwickeln sich im Verlauf von Gigajahren, und die Sonne benötigt für einen Umlauf um das Zentrum der Milchstraße immerhin Hunderten von Millionen Jahren. Das andere Ende der Zeitskala markieren unter anderem Millisekundenpulsare, deren Signale Fendt für sein Publikum sogar hörbar macht. Manche von ihnen drehen sich 600-mal pro Sekunde um sich selbst.
Holger Mandel, Halbe Heidelberger Sternstunden 28Laden...

: 28: Wie Heidelberga an den Himmel kam

In der Neujahrsnacht des 1. Januar 1801 entdeckte der italienische Astronom Giuseppe Piazzi den ersten Kleinplaneten: Ceres. Später im 19. Jahrhundert machte sich dann Heidelberg einen Namen in der Kleinplanetenforschung, unter anderem dank Wolf, dem 1891 die erste fotografische Entdeckung eines Kleinplaneten gelang. Einen weiteren seiner vielen Funde taufte er auf den Namen "325 Heidelberga" und schuf damit seiner Heimatstadt ein Denkmal am Himmel.